Paris im Winter

Paris im Winter: Unsere Erfahrungen, Weihnachtsmärkte & Tipps

Paris im Winter ist für uns eine der schönsten Zeiten, um die Stadt zu erleben.

Wir waren inzwischen schon einige Male in Paris und haben gemerkt: Gerade die Winterzeit passt für uns richtig gut. Vor allem dann, wenn die Weihnachtsmärkte geöffnet haben, die Stadt überall leuchtet und man Sightseeing, Kultur, Shopping und gemütliche Pausen miteinander verbinden kann.

Natürlich ist Paris im Winter kälter. Man sitzt nicht stundenlang draußen in der Sonne und läuft auch nicht den ganzen Tag im T-Shirt durch die Stadt. Aber genau dadurch fühlt sich vieles entspannter an.

Uns war bei Paris immer wichtig, die Stadt in Ruhe zu erleben. Ohne diese extremen Menschenmassen, die man vor allem in der Hauptsaison zwischen Juni und August oft hat. Gerade bei bekannten Sehenswürdigkeiten wie den Katakomben, dem Louvre oder dem Eiffelturm kann man sonst viele Stunden mit Anstehen verbringen.

Deshalb fiel unsere Wahl irgendwann ganz bewusst auf den Winter.

Wir wollten Paris nicht nur „abarbeiten“, sondern wirklich erleben: durch die Straßen laufen, Weihnachtsmärkte besuchen, zwischendurch einen Kaffee trinken, etwas Warmes essen, Schaufenster anschauen und trotzdem die großen Sehenswürdigkeiten sehen.

Wenn du deinen Städtetrip gerade planst, findest du in unseren Paris Reisetipps noch mehr Hinweise zur Vorbereitung. Für Kleidung, Technik und wichtige Dinge unterwegs passen außerdem unsere Packlisten für den Urlaub.

Paris im Winter

Kurzfassung: Paris im Winter

Paris im Winter lohnt sich besonders, wenn du die Stadt ruhiger und gemütlicher erleben möchtest.

Für uns sind die größten Vorteile:

  • weniger Gedränge als in der Hauptsaison
  • Weihnachtsmärkte und Winterbeleuchtung
  • Sehenswürdigkeiten oft entspannter planbar
  • viele gemütliche Cafépausen möglich
  • Metro ist sehr praktisch
  • Shopping und Kultur lassen sich gut verbinden
  • Museen sind perfekt, wenn es draußen kalt wird
  • Macarons, Crêpes, Nougat und warme Snacks passen einfach perfekt zum Winter
  • man muss nicht alles an einem Tag schaffen

Wichtig ist aber auch: Paris im Winter kann kalt, windig und nass sein. Bequeme Schuhe, warme Kleidung und ein grober Plan helfen enorm.unkt.

Paris im Winter auf einen Blick

ThemaUnsere ErfahrungUnser Tipp
ReisezeitRuhiger als die HauptsaisonWarm anziehen und nicht zu viel an einem Tag planen
WeihnachtsmärkteFür uns ein Highlight im WinterLa Défense, Tuileries oder Notre-Dame anschauen
FortbewegungMetro war für uns am praktischstenMit Kinderwagen können Treppen nerven
AutoFür die Anreise okay, in Paris selbst stressigParkplatz und Crit’Air vorher klären
SehenswürdigkeitenIm Winter oft angenehmerTickets für beliebte Highlights vorher buchen
EssenSpontan funktioniert gutMacarons, Crêpes, Ramen und warme Snacks einplanen
Mit KindMachbar, aber Wege gut planenLieber weniger Programmpunkte und mehr Pausen

Warum wir Paris im Winter so mögen

Paris ist im Sommer natürlich wunderschön. Aber es ist eben auch extrem voll.

Gerade wenn man nicht nur durch die Stadt laufen, sondern auch bekannte Sehenswürdigkeiten besuchen möchte, kann das schnell anstrengend werden. Lange Schlangen, volle Metrostationen, überfüllte Plätze und überall Menschen.

Im Winter ist Paris für uns anders.

Die Stadt wirkt ruhiger, obwohl natürlich trotzdem viel los sein kann. Man kann Sehenswürdigkeiten besser mit gemütlichen Pausen verbinden. Wenn es zu kalt wird, geht man eben in ein Café, in ein Museum, in ein Kaufhaus oder irgendwo etwas essen.

Genau das mögen wir.

Paris im Winter ist für uns nicht dieser perfekte Postkartenmoment mit Sonne und Picknick im Park. Es ist eher: warme Jacke, Lichter, Kaffee, Weihnachtsmarkt, Metro fahren, viel laufen und zwischendurch immer wieder staunen.

Anreise nach Paris mit dem Auto

Wir sind auch schon mit dem Auto nach Paris gefahren.

Das kann praktisch sein, vor allem mit Kind und Gepäck. Aber ganz ehrlich: In Paris selbst ist Auto fahren nicht besonders entspannt.

Der Verkehr ist dicht, Parkplätze sind rar und Parkhäuser können teuer werden. Wenn du mit dem Auto anreist, würden wir vorher unbedingt prüfen, ob dein Hotel eine Tiefgarage oder einen sicheren Parkplatz hat.

Wichtig ist außerdem die Crit’Air-Plakette, weil Paris Umweltzonen hat. Wenn du mit dem eigenen Auto nach Paris fährst, solltest du dich damit vorher beschäftigen und die Plakette rechtzeitig bestellen.

Für uns war das Auto eher für die Anreise praktisch. In der Stadt selbst würden wir immer wieder auf Metro und Wege zu Fuß setzen.

Metro in Paris: Praktisch, aber nicht immer kinderwagenfreundlich

Die Metro ist in Paris wirklich das wichtigste Verkehrsmittel.

Für uns war sie die entspannteste Art, sich in der Stadt zu bewegen. Man kommt schnell von A nach B, gefühlt fährt ständig eine Bahn und viele Sehenswürdigkeiten sind gut erreichbar.

Eiffelturm, Louvre, Jardin des Plantes, La Défense oder die großen Einkaufsstraßen — vieles lässt sich mit der Metro gut verbinden.

Was du aber wissen solltest: Viele Metrostationen sind älter, eng und haben viele Treppen.

Gerade mit Kinderwagen, viel Gepäck oder müden Kindern kann das anstrengend werden. Aufzüge gibt es nicht überall und manchmal trägt man mehr, als einem lieb ist.

Trotzdem war die Metro für uns die beste Lösung. Kein Parkplatzstress, kein Verkehr und viel mehr Flexibilität.

Unser Tipp: Plane mit Kind lieber weniger Umstiege ein und baue Pausen ein. Paris sieht auf der Karte manchmal kleiner aus, als es sich am Ende mit müden Füßen anfühlt.

Zu Fuß, Metro oder Vélib’ statt Leih-E-Scooter

Früher waren E-Scooter in Paris für viele eine einfache Möglichkeit, schnell durch die Stadt zu fahren.

Diesen Tipp würden wir heute aber nicht mehr geben. Leih-E-Scooter im freien Verleih gibt es in Paris seit 2023 nicht mehr.

Wenn du kurze Strecken anders als mit der Metro machen möchtest, kannst du dir stattdessen das Fahrrad-System Vélib’ anschauen. Das ist vor allem ohne Kind oder mit älteren Kindern interessant, wenn ihr euch mit Stadtverkehr wohlfühlt.

Wir persönlich würden Paris im Winter vor allem mit Metro und zu Fuß erkunden. So sieht man viel von der Stadt und kann spontan anhalten, wenn man eine schöne Straße, ein Café oder einen kleinen Laden entdeckt.

Weihnachtsmärkte in Paris

Wenn du Paris im Winter besuchst, gehören die Weihnachtsmärkte für uns absolut dazu.

Paris fühlt sich in der Weihnachtszeit nochmal anders an. Die Stadt ist beleuchtet, viele Straßen sind geschmückt und man kann Sightseeing gut mit Weihnachtsmarktbesuchen verbinden.

Du kannst tagsüber Sehenswürdigkeiten anschauen und am späten Nachmittag oder Abend über einen Weihnachtsmarkt laufen. Genau diese Mischung fanden wir besonders schön.

Beliebte Weihnachtsmärkte in Paris findest du zum Beispiel bei den Tuilerien, rund um Notre-Dame, in Saint-Germain-des-Prés oder bei La Défense. Einen aktuellen Überblick findest du beim offiziellen Tourismusportal Paris je t’aime.

Weihnachtsmarkt La Défense

Der Weihnachtsmarkt bei La Défense ist uns besonders hängen geblieben.

Er ist groß, modern und wirkt ganz anders als ein klassischer deutscher Weihnachtsmarkt. Genau das macht ihn aber spannend. Zwischen den Hochhäusern, den Lichtern und den vielen Ständen entsteht eine besondere Atmosphäre.

Wir fanden es schön, einfach darüber zu laufen, verschiedene Sachen auszuprobieren und uns treiben zu lassen.

Wenn du einen großen Weihnachtsmarkt in Paris besuchen möchtest, lohnt sich La Défense auf jeden Fall. Aktuelle Termine und Infos findest du direkt bei Paris La Défense.d alles leuchtet.

Weitere Weihnachtsmärkte, die du dir anschauen kannst

Wir haben nicht jeden Weihnachtsmarkt in Paris selbst besucht, aber wenn du im Winter dort bist, kannst du dir diese Orte gut anschauen und je nach Lage in deine Route einbauen.

Der Weihnachtsmarkt bei den Tuilerien ist praktisch, weil du ihn gut mit Louvre, Place de la Concorde oder einem Spaziergang an der Seine verbinden kannst.

Der Weihnachtsmarkt bei Notre-Dame ist schön, wenn du ohnehin auf der Île de la Cité oder in der Nähe der Seine unterwegs bist.

Saint-Germain-des-Prés passt gut, wenn du Lust auf schöne Straßen, kleine Läden, Cafés und ein etwas eleganteres Paris-Gefühl hast.

La Défense ist dagegen der moderne Kontrast. Groß, leuchtend, anders und gut erreichbar mit der Metro oder RER.

Gerade das mögen wir an Paris im Winter: Du kannst an einem Tag Kultur, Shopping, Weihnachtsmarkt und Essen verbinden, ohne dass es sich wie ein klassischer Sightseeing-Marathon anfühlt.

Was du auf Pariser Weihnachtsmärkten probieren solltest

Wir probieren uns auf Weihnachtsmärkten am liebsten einfach durch.

In Paris gehören für uns besonders diese Dinge dazu:

  • Nougat
  • Crêpes
  • heiße Maronen
  • süße Teilchen
  • Raclette oder Käse auf Brot
  • warme Getränke
  • kleine Snacks, die man im Gehen essen kann

Gerade Nougat findet man auf vielen französischen Märkten. Das ist natürlich nichts, was man essen muss, aber für uns gehört dieses Probieren einfach zum Weihnachtsmarktgefühl dazu.

Und wenn es richtig kalt ist, ist ein heißer Kaffee danach sowieso die beste Idee.

Macarons in Paris probieren

Macarons gehören für viele einfach zu Paris dazu.

Auch wenn sie nicht gerade günstig sind, würden wir sagen: Einmal sollte man sie probieren. Nicht unbedingt als große Box, aber einfach ein paar Sorten aussuchen und testen.

Beliebte Adressen sind zum Beispiel Ladurée oder Pierre Hermé. Beide findet man an bekannten Orten in Paris, zum Beispiel rund um Saint-Germain-des-Prés oder die Champs-Élysées.

Aber ganz ehrlich: Du musst nicht zwanghaft zur berühmtesten Adresse rennen. Manchmal reicht es auch, spontan an einem schönen Schaufenster stehenzubleiben und sich einfach etwas auszusuchen. Genau solche kleinen Momente machen Paris für uns aus.

Shopping im Winter: Champs-Élysées, Galeries Lafayette und Le Marais

Paris ist natürlich auch eine Shoppingstadt.

Wenn du im Winter dort bist, macht das sogar besonders viel Sinn. Sobald es draußen zu kalt oder zu nass wird, kannst du in Kaufhäuser, Passagen oder kleine Läden ausweichen.

Die Champs-Élysées sind vor allem wegen der Beleuchtung und der bekannten Lage spannend. Dort ist es natürlich touristisch, aber einmal entlangzulaufen gehört irgendwie dazu.

Die Galeries Lafayette Haussmann sind besonders im Winter schön, weil die Kuppel und die Schaufenster oft richtig beeindruckend sind. Auch Printemps liegt direkt in der Nähe.

Wenn du lieber kleinere Läden, Cafés und schöne Straßen magst, kannst du durch Le Marais laufen. Dort wirkt Paris nochmal etwas anders: lebendig, kreativ und perfekt zum Bummeln.

Auch die Rue de Rivoli ist praktisch, wenn du Shopping mit Sehenswürdigkeiten verbinden möchtest.

Überdachte Passagen in Paris

Wenn es regnet oder richtig kalt wird, sind die historischen Passagen in Paris eine schöne Idee.

Du läufst im Trockenen, kannst Schaufenster anschauen und bekommst trotzdem dieses besondere Paris-Gefühl.

Bekannt ist zum Beispiel die Galerie Vivienne. Sie ist keine riesige Attraktion, für die man einen halben Tag einplanen muss. Aber genau deshalb passt sie gut in einen Wintertag: kurz reinschauen, bummeln, aufwärmen und weiterziehen.

Solche Orte sind perfekt, wenn du Paris nicht nur über die großen Sehenswürdigkeiten erleben möchtest.

Sehenswürdigkeiten in Paris im Winter

Paris hat unglaublich viele Sehenswürdigkeiten.

Aber gerade im Winter fanden wir es viel entspannter, nicht alles abhaken zu wollen. Wir wollten nicht von einem Highlight zum nächsten hetzen.

Unsere Erfahrung: Such dir ein paar Dinge aus, die dir wirklich wichtig sind, und lass dazwischen genug Luft.

Wenn es draußen kalt ist, fühlt sich Paris anders an. Dann ist es viel schöner, zwischendurch etwas essen zu gehen oder sich aufzuwärmen, statt stundenlang durchzuziehen.

Eiffelturm im Winter

Der Eiffelturm gehört natürlich dazu.

Wir haben ihn auch einfach schon von außen genossen. Man muss nicht jedes Mal hochfahren, damit sich der Besuch lohnt.

Gerade im Winter, wenn es früher dunkel wird und der Eiffelturm beleuchtet ist, wirkt er nochmal anders. Ruhiger, aber trotzdem beeindruckend.

Wenn du auf den Eiffelturm möchtest, würden wir Tickets vorher buchen. Gerade in beliebten Reisezeiten kann es sonst lange Wartezeiten geben. Informationen findest du auf der offiziellen Seite des Eiffelturms.

Katakomben von Paris

Die Katakomben sind eine der Sehenswürdigkeiten, bei denen wir besonders verstehen, warum man nicht in der Hauptsaison ewig anstehen möchte.

Wir waren dort schon früher ohne Kind und fanden es beeindruckend, aber auch speziell. Die Atmosphäre ist eng, düster und nicht für jeden etwas.

Mit Kindern würde ich vorher überlegen, ob es wirklich passt. Manche Kinder finden es spannend, andere könnten es eher gruselig finden.

Wenn du die Katakomben besuchen möchtest, schau vorher auf der offiziellen Seite der Katakomben von Paris nach Tickets und aktuellen Hinweisen.

Louvre und Musée d’Orsay

Der Louvre ist natürlich eines der bekanntesten Museen der Welt.

Wir haben ihn bei unserem Wintertrip nicht unbedingt jedes Mal von innen besucht, aber wenn du Kunst, Geschichte und große Museen magst, ist er natürlich ein Klassiker.

Für den Louvre würden wir Tickets vorher prüfen, damit du nicht unnötig lange wartest. Aktuelle Infos findest du direkt beim Louvre.

Wenn du Impressionisten magst, ist das Musée d’Orsay ebenfalls eine tolle Idee. Es liegt in einem ehemaligen Bahnhof und passt im Winter perfekt, wenn du etwas Kulturelles machen möchtest, aber nicht den ganzen Tag draußen sein willst. Aktuelle Infos findest du beim Musée d’Orsay.

Naturkundemuseum und Jardin des Plantes

Ein echtes Highlight mit Kind war für uns das Naturkundemuseum im Jardin des Plantes.

Die riesigen Skelette, die Ausstellungen und die ganze Atmosphäre waren richtig beeindruckend. Unser Sohn fand es spannend und wollte am liebsten alles sehen.

Was du wissen solltest: Es gibt dort auch Bereiche mit Missbildungen und sehr speziellen Ausstellungen. Je nach Kind kann das spannend, aber auch etwas erschreckend sein.

Für uns war es trotzdem sehenswert. Gerade im Winter ist so ein Museum perfekt, weil man sich zwischendurch aufwärmen kann und trotzdem etwas erlebt.

Notre-Dame und die Seine

Auch Notre-Dame gehört zu den Orten, die man sich in Paris gut anschauen kann.

Selbst wenn du nicht hineingehst, lohnt sich die Gegend rund um die Kathedrale und die Seine. Du kannst dort spazieren, über Brücken laufen und Paris einfach auf dich wirken lassen.

Gerade im Winter, wenn es früher dunkel wird und die Stadt beleuchtet ist, hat die Seine nochmal eine besondere Stimmung.

Seine-Fahrt im Winter

Eine Bootsfahrt auf der Seine kann im Winter richtig schön sein, wenn das Boot beheizt ist oder du innen sitzen kannst.

Dann siehst du viele bekannte Orte vom Wasser aus, ohne die ganze Zeit draußen in der Kälte zu stehen.

Das ist besonders praktisch, wenn du Paris erleben möchtest, aber deine Füße langsam genug haben. Aktivitäten und Bootstouren kannst du zum Beispiel über GetYourGuide vergleichen.

Essen in Paris im Winter

Beim Essen in Paris haben wir es oft entspannt gehalten.

Kein perfekter Restaurantplan, keine Liste, die man unbedingt abarbeiten muss. Wir schauen lieber, worauf wir gerade Lust haben.

Gerade im Winter ist das angenehm. Mal etwas Warmes essen, mal auf dem Weihnachtsmarkt probieren, mal spontan in ein Café gehen.

Ramen im Japanviertel

Ein Highlight war für uns das japanische Viertel.

Zwischen klassischen Pariser Cafés findet man dort Ramen-Bars, asiatische Supermärkte und nochmal eine ganz andere Stimmung.

Wir sind spontan Ramen essen gegangen und das war genau das Richtige an einem kalten Tag. Warm, sättigend und gemütlich.

Manchmal braucht man im Winter eben nicht das perfekte französische Menü, sondern einfach eine große Schüssel Ramen.

Sushi und unkompliziertes Essen

An manchen Abenden haben wir uns auch einfach für Sushi entschieden.

Das war nicht typisch französisch, aber für uns genau richtig. Nach langen Tagen wollten wir manchmal nichts Schweres, sondern etwas, das schnell geht und trotzdem gut ist.

Paris ist kulinarisch so vielfältig, dass man nicht das Gefühl haben muss, jeden Abend klassisch französisch essen zu müssen.

Klassisch französisch essen

Wenn du klassisch französisch essen möchtest, kannst du nach Bouillons, kleinen Bistros oder Restaurants in Vierteln wie Montmartre, Saint-Germain oder rund um die Grands Boulevards schauen.

Wir würden aber immer vorher Bewertungen, Öffnungszeiten und Reservierungsmöglichkeiten prüfen. Gerade beliebte Restaurants können auch im Winter voll sein.

Typisch für kalte Tage sind zum Beispiel Zwiebelsuppe, warme Ofengerichte, Fleischgerichte oder einfach ein gutes Dessert danach.

Cafépause gegen kalte Füße

Unser ehrlichster Paris-Winter-Tipp: Mach Pausen.

Wenn es draußen zu kalt wird, bringt es nichts, sich weiter durch die Stadt zu quälen. Dann lieber ein Café suchen, kurz aufwärmen, Kaffee trinken, etwas Süßes essen und danach weiter.

Genau dadurch fühlt sich Paris im Winter für uns so schön an. Nicht stressig, sondern gemütlich.

Paris im Winter mit Kind

Paris mit Kind im Winter ist machbar, aber man sollte realistisch planen.

Zu viele Sehenswürdigkeiten an einem Tag können schnell anstrengend werden. Kälte, Metrotreppen, Wartezeiten und viele Wege merkt man irgendwann.

Was bei uns geholfen hat:

  • nicht zu früh zu viel planen
  • warme Kleidung
  • Snacks dabei haben
  • Museen als Aufwärm-Orte nutzen
  • immer wieder Pausen einbauen
  • Wege vorher grob anschauen
  • Metrotreppen mit einplanen
  • nicht alles sehen müssen

Gerade das Naturkundemuseum fanden wir mit Kind sehr passend. Es war spannend, warm und eine gute Abwechslung zu Spaziergängen draußen.

Wenn du generell mit Kind reist, findest du in unserem Beitrag Reisen mit Kindern weitere Tipps.

Unsere Tipps für Paris im Winter

Paris im Winter ist wunderschön, aber ein paar Dinge machen den Unterschied.

Wir würden besonders auf diese Punkte achten:

  • warme Kleidung einpacken
  • bequeme Schuhe tragen
  • nicht zu viele Highlights an einem Tag planen
  • Tickets für beliebte Sehenswürdigkeiten vorher prüfen
  • Weihnachtsmärkte bewusst einbauen
  • Cafépausen einplanen
  • Metro statt Auto nutzen
  • mit Kind genug Pausen machen
  • bei Regen oder Kälte Museen einplanen
  • Shopping und Sehenswürdigkeiten kombinieren
  • Crit’Air beachten, wenn du mit dem Auto kommst

Für die Vorbereitung passt unser Beitrag Urlaub Schritt für Schritt planen gut dazu. Und mit unseren Packlisten für den Urlaub vergisst du nichts Wichtiges.

Übernachten in Paris im Winter

Bei der Unterkunft würden wir im Winter besonders auf die Lage achten.

Du musst nicht direkt mitten im teuersten Zentrum schlafen. Aber eine gute Metroanbindung ist Gold wert.

Gerade wenn es kalt ist oder du mit Kind unterwegs bist, willst du abends nicht noch ewig durch die Stadt fahren.

Praktisch ist außerdem ein Hotel mit Parkplatz oder Tiefgarage, wenn du mit dem Auto anreist.

Über Booking.com* kannst du Unterkünfte in Paris vergleichen. Achte dabei besonders auf Metro-Nähe, Parkplatz, Familienzimmer und Bewertungen zur Lage.

Paris planen: Tickets, Aktivitäten und Anreise

Wenn du Paris im Winter planst, würde ich ein paar Dinge vorher klären.

Nicht, weil man alles durchplanen muss, sondern damit vor Ort weniger Stress entsteht.

Prüfe vorher:

  • Unterkunft und Metroanbindung
  • Parkplatz, falls du mit dem Auto kommst
  • Crit’Air-Plakette
  • Tickets für Eiffelturm, Katakomben oder Louvre
  • Weihnachtsmarkt-Termine
  • grobe Tagesrouten
  • warme Kleidung und gute Schuhe

Flüge kannst du über Skyscanner* vergleichen. Aktivitäten, Tickets und Seine-Fahrten findest du zum Beispiel über GetYourGuide*. Für Unterkünfte nutzen wir gerne Booking.com*, besonders wenn Lage und Bewertungen wichtig sind.

Paris festhalten: Reisetagebuch für deine Erinnerungen

Gerade bei so einer Reise lohnt es sich, die kleinen Momente festzuhalten.

Nicht nur die großen Sehenswürdigkeiten, sondern auch Dinge wie:

  • der erste Blick auf den Eiffelturm
  • ein warmer Kaffee nach einem kalten Spaziergang
  • Nougat auf dem Weihnachtsmarkt
  • Macarons aus einer kleinen Schachtel
  • der Weihnachtsmarkt bei La Défense
  • ein Spaziergang an der Seine
  • eine Ramen-Bar an einem kalten Abend

Für Erwachsene passt unser Reisetagebuch Paris, wenn du Lieblingsorte, Restaurants, Eindrücke und Fotos festhalten möchtest. Für Kinder gibt es außerdem ein Paris Reisetagebuch für Kinder, mit Platz zum Malen, Schreiben und Erinnern.

FAQ: Paris im Winter

Lohnt sich Paris im Winter?

Ja, wenn du Paris ruhiger erleben möchtest und kein Problem mit Kälte hast. Für uns ist der Winter eine besonders schöne Reisezeit, weil man Weihnachtsmärkte, Sehenswürdigkeiten, Shopping und gemütliche Cafépausen gut verbinden kann.

Ist Paris im Winter mit Kindern geeignet?

Ja, aber du solltest nicht zu viel an einem Tag planen. Museen, kurze Wege, warme Kleidung und Pausen sind mit Kindern besonders wichtig.

Welche Weihnachtsmärkte in Paris lohnen sich?

Beliebt sind unter anderem die Weihnachtsmärkte bei den Tuilerien, Notre-Dame, Saint-Germain-des-Prés und La Défense. Prüfe die aktuellen Termine aber immer vor der Reise.

Was sollte man auf Weihnachtsmärkten in Paris probieren?

Wir würden Nougat, Crêpes, heiße Maronen, Raclette oder warme Snacks probieren. Gerade im Winter gehört dieses Durchprobieren für uns dazu.

Wo kann man in Paris gut Macarons probieren?

Bekannte Adressen sind zum Beispiel Ladurée oder Pierre Hermé. Du findest aber auch viele andere schöne Pâtisserien in der Stadt.

Wie bewegt man sich in Paris im Winter am besten fort?

Für uns ist die Metro am praktischsten. Du kommst schnell von A nach B und sparst dir Parkplatzstress. Zu Fuß sieht man aber oft die schönsten Kleinigkeiten.

Gibt es in Paris noch Leih-E-Scooter?

Nein, Leih-E-Scooter im freien Verleih gibt es in Paris seit 2023 nicht mehr. Besser sind Metro, zu Fuß oder je nach Situation Vélib’-Fahrräder.

Braucht man für Paris eine Crit’Air-Plakette?

Wenn du mit dem Auto nach Paris fährst, solltest du dich vorher unbedingt mit der Crit’Air-Plakette und der Umweltzone beschäftigen.

Welche Sehenswürdigkeiten lohnen sich im Winter?

Eiffelturm, Katakomben, Louvre, Musée d’Orsay, Naturkundemuseum, Notre-Dame, Seine und Weihnachtsmärkte lassen sich im Winter gut verbinden. Du musst aber nicht alles auf einmal machen.

Fazit: Paris im Winter ist für uns besonders schön

Paris im Winter lohnt sich für uns total.

Nicht, weil es die bequemste Reisezeit ist. Es kann kalt sein, nass sein und man braucht warme Kleidung. Aber die Stadt hat in dieser Zeit eine besondere Stimmung.

Wir mögen es, Paris ohne den extremen Sommertrubel zu erleben. Weihnachtsmärkte besuchen, Macarons probieren, durch beleuchtete Straßen laufen, zwischendurch Kaffee trinken, Museen anschauen und nicht den ganzen Tag in der Hitze oder in langen Schlangen stehen.

Für uns ist Paris im Winter genau deshalb so schön: Man erlebt die Stadt ruhiger, gemütlicher und irgendwie bewusster.

Wenn du also kein Problem mit kälteren Temperaturen hast und Paris mal anders erleben möchtest, ist der Winter eine richtig gute Zeit dafür.raturen hast und Paris mal etwas anders erleben willst, ist der Winter eine richtig gute Zeit dafür ✨

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