Fiat Ducato als Camper - Warum wir uns für den L5H2 entschieden haben

Fiat Ducato als Camper – Warum wir uns für den L5H2 entschieden haben

Bevor wir einen Fiat Ducato als Camper gekauft haben, haben wir uns wirklich lange mit der Frage beschäftigt: Was passt eigentlich zu uns? Ein gebrauchtes Wohnmobil? Ein Dachzelt? Einen bereits ausgebauten Kastenwagen kaufen? Oder doch einen leeren Transporter holen und alles selbst machen? Am Ende ist die Entscheidung – wenn wir ehrlich sind – vor allem eine Budget- und Platzfrage. Wie viele Personen reisen mit? Ist ein Kind oder Haustier dabei? Müssen Fahrräder mit? Möchte man autark stehen oder unterwegs arbeiten? Für uns war klar: Wir brauchen Platz für drei Personen, ein großes Bett, ein eigenes Kinderbett, eine feste Sitzecke und genügend Raum für Solar, Strom und unser Arbeitsequipment. Und so sind wir schließlich beim Fiat Ducato als Basisfahrzeug in der Länge L5H2 (6,36 Meter) gelandet.

Kurzfassung: Warum der Fiat Ducato unser Camper-Basisfahrzeug ist

  • Fahrzeug: Fiat Ducato L5H2 (6,36 m Länge)
  • Ziel: Familien-Ausbau für 3 Personen
  • Schlafplätze: Festes Bett + separates Kinderbett
  • Layout: Feste Sitzecke ohne täglichen Umbau-Frust
  • Autarkie: Viel Platz auf dem Dach für Solar & Technik im Innenraum
  • Vorteil: Riesige Auswahl an Camper-Zubehör und Ersatzteilen
  • Fazit: Für uns das beste Verhältnis aus Platz, Raumbreite und Budget

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Wohnmobil, Dachzelt oder Kastenwagen: Was passt zu euch?

Genau darüber haben wir lange nachgedacht. Ein Dachzelt wäre günstig und unkompliziert gewesen. Ein fertiges Wohnmobil hätte uns dagegen den kompletten Ausbau erspart. Und auch bereits ausgebaute Kastenwagen haben wir uns angesehen. Aber je länger wir gesucht haben, desto klarer wurde: Wir möchten unseren Camper selbst ausbauen. ➔ Wohnmobil, Kastenwagen oder Dachzelt – Welches Basisfahrzeug für den Camper-Ausbau?

Warum ein gebrauchtes Wohnmobil für uns keine Option war

Ein gebrauchtes Wohnmobil war tatsächlich lange eine Option. Aber uns war das finanziell irgendwann einfach zu riskant. Man zahlt bereits relativ viel Geld und weiß trotzdem nicht immer, was später noch an Reparaturen oder vielleicht sogar Feuchtigkeitsschäden auf einen zukommt.

Außerdem möchten wir auf unseren Reisen auch regelmäßig Städte besuchen. Natürlich ist unser Ducato L5H2 mit über sechs Metern auch nicht gerade unauffällig. 😄 Ein klassisches Wohnmobil fällt für uns aber noch einmal deutlich mehr auf.

Und wenn wir ganz ehrlich sind: Wir hatten uns sowieso schon lange in den Kopf gesetzt, einmal einen Camper komplett selbst auszubauen. Also machen wir es jetzt einfach! 😂

Camping im Auto mit Matratze

Unser erster Camper: Der Dacia Dokker Stepway als Mini-Camper

Bevor wir unseren Fiat Ducato gekauft haben, waren wir mit einem selbst ausgebauten Dacia Dokker Stepway unterwegs. Leider nur für eine recht kurze Zeit, denn irgendwann hatte der Dacia einen Motorschaden. Bis dahin haben wir mit ihm aber einige schöne Touren gemacht – sogar zu dritt. 😄 Unser Sohn war damals ungefähr drei Jahre alt und wir haben tatsächlich alle zusammen auf einer 1,20 Meter breiten Matratze geschlafen. Solange er noch so klein war, hat das erstaunlich gut funktioniert.

Auf Dauer wäre uns der Dokker zu dritt aber definitiv zu eng geworden. Gerade wenn man länger unterwegs ist, mehr Gepäck dabeihat oder auch mal bei schlechtem Wetter Zeit im Camper verbringen muss, merkt man schnell, dass der Platz begrenzt ist. Für eine Person oder maximal zwei Personen finden wir einen Dacia Dokker als Mini-Camper aber immer noch richtig interessant. Er ist kompakt, alltagstauglich und für Wochenendtrips oder kürzere Reisen eine schöne Alternative zum großen Kastenwagen. Wenn du noch überlegst, ob für dich ein kleiner Mini-Camper, Kastenwagen oder Wohnmobil besser passt, findest du in unserem Vergleich der Basisfahrzeuge für den Camper-Ausbau die verschiedenen Möglichkeiten im Überblick.

Fiat Ducato als Camper

Warum brauchen wir überhaupt so einen großen Kastenwagen?

Wir reisen zu dritt und möchten später auch längere Zeit am Stück unterwegs sein. Christian ist außerdem zwei Meter groß – ein winziges Bett fällt damit schon mal aus. 😄 Unser Familiencamper soll deshalb bekommen:

  • ein großes festes Bett
  • einen eigenen Schlafplatz für unseren Sohn
  • eine feste Sitzecke
  • Küche und ausreichend Stauraum
  • Platz für unsere Technik & autarke Stromversorgung (Solar)

Besonders wichtig war uns die feste Sitzecke. Wir wollten nicht jeden Abend aus der Sitzbank ein Bett bauen und morgens wieder alles zusammen zu bauen. Gerade wenn wir unterwegs arbeiten, hätten wir darauf irgendwann wahrscheinlich überhaupt keine Lust mehr. ➔ Fiat Ducato Grundriss: So planen wir unseren Camper für 3 Personen

Fiat Ducato vs. Mercedes Sprinter & VW Crafter: Die Vorteile im Vergleich

Nachdem feststand, dass es ein Kastenwagen wird, kam die nächste Entscheidung. Wir haben uns unter anderem den Mercedes Sprinter, VW Crafter, Ford Transit, Peugeot Boxer, Citroën Jumper und natürlich den Fiat Ducato angesehen. Am Ende sind wir aber immer wieder beim Ducato gelandet.

1. Das Preis-Leistungs-Verhältnis beim Basisfahrzeug

Für unser Budget haben wir beim Fiat Ducato einfach das passendere Angebot gefunden. Uns war wichtig, nicht das komplette Budget schon für das Basisfahrzeug auszugeben. Schließlich kommen Fenster, Dämmung, Elektrik, Solar, Holz und Möbel später noch dazu. Das Geld investieren wir deshalb lieber in unseren eigentlichen Ausbau.

2. Innenraum-Breite und steile Seitenwände

Ein großer Pluspunkt war für uns der Innenraum. Der Ducato ist vergleichsweise breit und die Seitenwände verlaufen extrem gerade. Dadurch lässt sich der vorhandene Platz beim Möbelbau ziemlich gut nutzen. Je nach Körpergröße kann sogar ein Bett quer eingebaut werden. Für uns war vor allem wichtig, genügend Platz für unser großes Bett, das Kinderbett und trotzdem noch eine vernünftige Sitzecke zu haben.

3. Ersatzteilversorgung und Werkstätten im Ausland

Das war tatsächlich ein Punkt, über den wir vor dem Kauf nachgedacht haben. Wir möchten später viel durch Europa reisen und wollten deshalb kein Fahrzeug, bei dem Ersatzteile schwer zu bekommen sind. Der Fiat Ducato ist als Transporter und Wohnmobilbasis in Europa extrem weit verbreitet. Entsprechend groß ist auch das Angebot an Ersatzteilen und Werkstätten.

Fiat bietet zusätzlich eine spezielle Fiat Camper Assistance für Reisemobile an. Ob wir sie jemals brauchen? Hoffentlich nicht. 😄 Aber gerade für längere Reisen finden wir es beruhigend zu wissen, dass es diese Unterstützung gibt.

4. Riesiges Angebot an Camper-Zubehör

Gefühlt gibt es für kein Fahrzeug mehr Zubehör. 😄 Spätestens seit wir mit dem Ausbau begonnen haben, merken wir, wie viele Produkte speziell für den Ducato angeboten werden. Fenster, Dachhauben, Drehkonsolen, Markisen, Verdunkelungen und viele andere Teile gibt es bereits passgenau für das Fahrzeug. Das macht den Selbstausbau für uns deutlich einfacher, weil wir nicht für alles irgendeine Sonderlösung erfinden müssen.

Für Camper-Zubehör, Fenster, Dachhauben oder spätere Campingausrüstung schauen wir unter anderem bei Fritz Berger* und Decathlon*.

Familiencamper für 3 Personen – Sylvia und Christian vor ihrem Fiat Ducato

Warum wir uns für den Fiat Ducato als Camper entschieden haben

Ganz einfach: wegen des Platzes! Unser Ducato L5H2 ist rund 6,36 Meter lang. Damit ist er definitiv kein kleines Auto mehr. 😄 Aber genau diese zusätzliche Länge brauchen wir für unseren geplanten Familiengrundriss. Wir möchten darin drei feste Schlafplätze, eine Sitzecke, Küche, Stauraum und unsere komplette Technik unterbringen, ohne dass wir jeden Tag Möbel hin- und herschieben müssen. Für uns war der L5H2 deshalb der beste Kompromiss zwischen möglichst viel Wohnraum und einem Fahrzeug, mit dem wir trotzdem noch gut reisen können.

Würden wir den Fiat Ducato wieder als Basisfahrzeug kaufen?

Aktuell: Ja!

Natürlich wissen wir noch nicht, was in den nächsten Jahren kommt und welche kleinen oder größeren Probleme uns vielleicht noch begegnen werden. Aber für das, was wir vorhaben, passt der Ducato sehr gut. Er bietet uns genügend Platz, war für unser Budget interessant und es gibt unglaublich viel Zubehör für den Ausbau.

Ob der Fiat Ducato deshalb für jeden der beste Transporter ist? Natürlich nicht. Für unseren Familiencamper war er aber genau die Basis, die wir gesucht haben.

Frau am Strand hält Buch "Mein Reise Tagebuch" mit Vogelmotiv, Sonne und Wasser im Hintergrund.

Reisetagebücher für eure ersten Camper-Abenteuer

Irgendwann ist der ganze Ausbau hoffentlich geschafft und wir können endlich das machen, wofür wir das alles überhaupt angefangen haben: reisen. ❤️ Wenn du deine eigenen Touren und kleinen Camper-Abenteuer festhalten möchtest, findest du hier unsere Reisetagebücher für Kinder und Erwachsene. Unser Sohn nutzt sein Buch auf jeder Reise mit Begeisterung! ➔ Unsere Reisetagebücher zum Ausfüllen entdecken

Mehr zu unserem Camper-Ausbau

Wir bauen unseren Fiat Ducato Schritt für Schritt zum Familiencamper aus. Hier findest du alle bisherigen Beiträge rund um unseren Ausbau, unsere Planung, die ersten Arbeiten am Transporter und die nächsten Schritte.

Unser kompletter Ausbau im Überblick

Planung & Vorbereitung

Unsere bisherigen Ausbau-Schritte

Materialien & Checklisten

Unsere Camper-Videos

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Beim Camper-Ausbau sammelt sich schnell einiges an: Kleber, Holz, Dämmung, Schrauben, Werkzeug, Dichtmasse und viele kleine Dinge, an die man vorher gar nicht denkt.

Damit du nicht alles aus jedem einzelnen Beitrag zusammensuchen musst, sammeln wir unsere verwendeten Materialien in unserer kostenlosen Camper-Ausbau-Materialliste.

Darin findest du nach und nach Materialien aus unserem eigenen Ausbau, zum Beispiel für:

  • Entkernung
  • Rostschutz
  • Bodenaufbau
  • Dämmung
  • Fenster
  • Dachluken
  • MaxxFan
  • weitere Ausbau-Schritte

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Reisetagebuch für Kinder und Erwachsene um Urlaubserinnerungen festzuhalten. TRolle Reisegeschenke

Unsere Reisetagebücher für zukünftige Camper-Abenteuer

Im Moment verbringen wir noch ziemlich viel Zeit mit Kleber, Armaflex, Holzlatten und Werkzeug.

Aber irgendwann soll aus unserem Fiat Ducato natürlich genau das werden, wofür wir ihn bauen: unser Familiencamper für neue Reisen und Abenteuer.

Auf Reisen entstehen oft die schönsten Momente – aber vieles davon ist nach einiger Zeit einfach weg.

Unser Sohn blättert heute noch durch alte Urlaube und erinnert sich an Dinge, die wir längst vergessen hätten.

Genau deshalb war uns dieses Thema so wichtig.

Mit unseren Reisetagebüchern für Kinder und Erwachsene kannst du genau diese Momente festhalten – für dich selbst oder als Geschenk für andere Reiseliebhaber.

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Fazit: Der Fiat Ducato ist unsere perfekte Camper-Basis

Bei der Wahl des Basisfahrzeugs gibt es unserer Meinung nach keine Lösung, die für jeden perfekt ist. Am Ende kommt es darauf an, wie viele Personen mitreisen, wie viel Platz man braucht, was man unterwegs machen möchte und welches Budget zur Verfügung steht.

Für uns waren ein großes Bett, ein eigenes Kinderbett, eine feste Sitzecke, genügend Stauraum und Platz für unsere Technik besonders wichtig. Genau deshalb ist es bei uns ein Fiat Ducato L5H2 geworden. Jetzt müssen wir ihn nur noch fertig bekommen. 😂

Wie viel Stehhöhe hat der Fiat Ducato H2?

Die genaue Innenhöhe hängt vom Modell, Baujahr und späteren Boden-/Deckenaufbau ab. Bei unserem Ducato H2 bleibt nach dem Ausbau natürlich weniger Stehhöhe übrig als im leeren Fahrzeug.

Warum ein L5H2 und kein L4H2?

Beim Ducato bezeichnet L5 (oft auch L4 Maxi) die maximale Länge von 6,36 Metern. Die rund 35 cm Mehrlänge gegenüber dem L3 (5,99 m) waren für unser festes Bett + Kinderbett entscheidend.

Wie schwer ist der Ducato L5H2 vor dem Ausbau?

Leer wiegt der Ducato L5H2 je nach Ausstattung ca. 2.100 bis 2.200 kg. Damit bleiben rund 1.300 kg Zuladung für den Camper-Ausbau, bis die 3,5-Tonnen-Grenze erreicht ist.

Welcher Verbrauch ist bei 160 PS realistisch?

Je nach Fahrweise und Beladung liegt der Verbrauch bei unserem Ducato zwischen 8,5 und 10,5 Litern Diesel auf 100 Kilometern.

Warum habt ihr keinen H3 (Superhochdach) genommen?

H3 bietet zwar über 2,10 m Stehhöhe, macht den Van aber im Alltag extrem windanfällig, höher (Parkplätze!) und das Angebot an passendem Zubehör (wie Markisen oder Dachträgern) ist beim H2 deutlich größer.

Was braucht man für einen Fiat Ducato Camper-Ausbau?

Das hängt stark vom geplanten Ausbau ab. Bei uns gehören unter anderem Dämmung, Fenster, Dachhauben, Holz, Elektrik, Solar und Wasser dazu.
Unsere verwendeten Materialien sammeln wir in unserer kostenlosen Camper-Ausbau-Materialliste. Camping- und Wohnmobilzubehör findest du außerdem bei Fritz Berger.*

Gibt es für den Fiat Ducato viele Ersatzteile und Werkstätte?

Der Ducato ist in Europa sehr weit verbreitet – sowohl als Transporter als auch als Wohnmobilbasis. Das war für uns wichtig, weil wir später viel im Ausland unterwegs sein möchten. Fiat bietet für Reisemobile außerdem die Fiat Camper Assistance an.

Wo findet man alle Schritte eures Fiat Ducato Ausbaus?

Wir dokumentieren unseren Ausbau komplett – vom Entkernen und Rost behandeln über Fenster, Dämmung und Boden bis zum späteren Möbelbau. Alle Beiträge findest du gesammelt auf unserer Seite Camper selber ausbauen – unser Fiat Ducato Schritt für Schritt.

Teilt ihr die Schritte eures Fiat Ducato Ausbaus auch auf Youtube?

Ja hier kommst du zu unserer kompletten Camperausbau Playlist: Camper-Ausbau Fiat Ducato: Unser Familiencamper Schritt für Schritt

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