Camping in Italien – unsere Erfahrungen, Tipps & ehrliche Einschätzung
Wir lieben Italien. Und ganz ehrlich? Ich habe irgendwann aufgehört zu zählen, wie oft ich schon dort war. Sagen wir es so: Seit ich ein Kleinkind bin, musste mindestens einmal im Jahr Italien sein – damals natürlich noch mit meinen Eltern. 😄
Und irgendwie ist es bis heute genau so geblieben. Mal reisen wir als Familie allein, mal sind wir als große Familie gemeinsam mit meinen Eltern und deren Hund unterwegs. Früher mit Zelt, zwischendurch auch mal Hotel oder Ferienwohnung und demnächst dann hoffentlich mit unserem eigenen Camper, den wir gerade ausbauen. Aber eins bleibt gleich: Mindestens einmal im Jahr Italien gehört für uns einfach fest dazu.
Das Schönste am Camping in Italien? Du bist praktisch den ganzen Tag draußen. Morgens der erste Espresso, ein paar frische Cornetti dazu und dann geht es für uns meistens direkt ans Meer. Eine richtig gute neapolitanische Pizza darf natürlich genauso wenig fehlen wie ein Gelato am Abend beim Bummel durch die Stadt. Die Kinder sind im Urlaub oft bis spät abends wach, überall ist Leben und trotzdem fühlt sich alles entschleunigt und stressfrei an.
In diesem Beitrag geht es deshalb nicht nur allgemein um Campingurlaub. Dafür haben wir schon unseren großen Beitrag zum Campingurlaub planen. Hier geht es ganz konkret um Camping in Italien: Welche Campingplätze wir mögen, welche Orte für uns besonders sind, worauf du mit Kindern achten solltest, was mit Hund wichtig wird, wie wir die Anreise und Maut angehen und welche kleinen Italien-Dinge man vorher einfach gerne gewusst hätte.
Wenn du deine Italienreise allgemein planst, findest du in unseren Italien Reisetipps noch mehr Erfahrungen zu Anreise, Maut, ZTL, Mietwagen und Urlaub mit Kindern.
Camping in Italien: Warum es für uns so besonders ist
Camping in Italien ist für uns nicht einfach nur eine günstige Unterkunft. Es ist dieses ganze Gefühl: draußen frühstücken, Handtücher über die Leine hängen, barfuß zum Strand laufen, abends duschen und danach nochmal in den Ort gehen.
Wir mögen vor allem Campingplätze, bei denen man nicht komplett vom echten Leben abgeschnitten ist. Direkt am Meer ist schön, aber wenn man zusätzlich zu Fuß in einen Ort laufen kann, wird es für uns perfekt. Dann kann man abends Pizza essen, ein Eis holen, durch kleine Gassen bummeln und danach entspannt zurück zum Platz laufen.
Natürlich ist nicht jeder Campingplatz in Italien traumhaft. Manche sind riesig und sehr durchorganisiert. Andere sind einfacher, manchmal etwas chaotischer, dafür aber wunderschön gelegen. Für uns kommt es deshalb weniger auf Sterne an und mehr darauf, ob der Platz zu dem Urlaub passt, den wir gerade wollen.

🎥 Unsere Italien Videos
Viele unserer Italien Reisetipps entstehen nicht nur aus Planung – sondern direkt unterwegs. Wir nehmen dich mit auf unsere Reisen: von echten Alltagssituationen über Kosten, Campingplätze bis hin zu kleinen Momenten, die man sonst schnell übersieht.
- 💸 Was ein Urlaub wirklich kostet
- 🛒 Einkaufen & Preise vor Ort
- 🏕️ Camping & echte Erfahrungen
- 🚗 Roadtrips & Anreise
- 🍝 Essen & echte Geheimtipps
Warum sich ein Campingurlaub in Italien lohnt
Bei Campingplätzen in Italien schauen wir nicht nur auf Sterne oder schöne Bilder. Für uns zählt viel mehr: Liegt der Platz direkt am Meer? Kann man zu Fuß in den Ort laufen? Gibt es Schatten? Ist der Strand mit Kind entspannt? Sind Hunde erlaubt? Und fühlt sich der Platz noch nach Italien an oder eher wie ein komplett durchorganisierter Ferienpark?
Natürlich kann auch ein großer Platz mit Pool, Restaurant und Animation praktisch sein. Gerade mit Kindern ist das manchmal richtig angenehm. Aber unsere schönsten Erinnerungen entstehen oft an Plätzen, die nicht perfekt sind, dafür aber eine tolle Lage haben.
Wir mögen es besonders, wenn man morgens nicht erst mit dem Auto los muss, sondern einfach über den Platz läuft und direkt am Meer steht. Oder wenn man abends noch zu Fuß in den Ort gehen kann, Pizza isst, ein Eis holt und danach langsam zurück zum Campingplatz schlendert. Genau solche Dinge machen für uns Camping in Italien aus.
Wenn du passende Plätze suchst, kannst du über camping.info* Campingplätze vergleichen. Wir würden aber trotzdem immer zusätzlich Bewertungen lesen und schauen, ob die Bilder wirklich aktuell wirken.

Die besten Campingplätze in Italien: Unsere Erfahrungen
Italien ist nicht überall gleich. Und genau das macht es spannend. Die Adria, der Gardasee, die Toskana, der Gargano oder das Cilento fühlen sich komplett unterschiedlich an.
Der Gargano gehört für uns zu den schönsten Regionen zum Campen. Du hast dort Meer, Felsen, kleine Orte und dieses etwas ursprünglichere Süditalien-Gefühl. Es ist nicht alles so perfekt glatt wie auf manchen großen Anlagen im Norden, aber genau das mögen wir daran.
Auch Marina di Camerota im Cilento ist für uns so ein Ort, der richtig viel verbindet: Meer, kleine Stadt, Campinggefühl und wunderschöne Wege für Ausflüge. Besonders schön finden wir, wenn man vom Campingplatz aus nicht komplett abgeschnitten ist, sondern abends noch in den Ort gehen kann.
Wenn du mehr dazu lesen möchtest, findest du unsere Erfahrungen im Beitrag Camping am Gargano mit Kindern und im Beitrag Camping in Süditalien mit Kindern in Marina di Camerota.

Camping in Italien mit Kindern: Tipps für den Familienurlaub
Wenn du mit Kindern nach Italien campen gehst, wird der Campingplatz selbst viel wichtiger. Dann zählt nicht nur, ob der Platz schön aussieht, sondern ob der Alltag dort entspannt funktioniert.
Für uns sind besonders wichtig: kurze Wege, Schatten, Spielmöglichkeiten, ein entspannter Strand und Wasser, das nicht direkt tief wird. Gerade mit Kind ist ein flach abfallender Strand einfach Gold wert. Man sitzt nicht die ganze Zeit angespannt daneben, sondern kann den Tag etwas entspannter laufen lassen.
Natürlich muss man am Wasser immer aufpassen. Aber es ist ein riesiger Unterschied, ob ein Kind direkt nach zwei Schritten im tiefen Wasser steht oder ob es erstmal flach bleibt und man mehr Ruhe reinbekommt.
Wenn du speziell nach Plätzen suchst, die mit Kindern gut funktionieren, schau gerne in unsere Übersicht zu Campingplätzen in Italien mit Kindern. Für die allgemeine Familienplanung hilft dir außerdem unser Beitrag Italienurlaub mit Kindern.
Camping in Italien mit Hund: Regeln, Strände & Schattenplatz
Camping in Italien mit Hund kann richtig schön sein, aber du solltest vorher genauer hinschauen. Nicht jeder Campingplatz ist wirklich hundefreundlich, nur weil Hunde erlaubt sind.
Wir würden immer prüfen: Darf der Hund mit auf den Platz? Was kostet er extra? Gibt es Schatten? Gibt es Spazierwege? Darf er an den Strand oder gibt es einen Hundestrand in der Nähe? Gerade in der Hauptsaison sind die Regeln am Strand oft strenger und je nach Ort unterschiedlich. Für die Einreise solltest du die aktuellen Regeln prüfen. Innerhalb der EU sind bei Hunden unter anderem EU-Heimtierausweis, Kennzeichnung und Tollwutimpfung wichtig. Mehr dazu findest du in unserem Beitrag Italien mit Hund und in unserer Packliste für den Urlaub mit Hund.
Stellplatz, Mobilheim oder Ferienwohnung?
Beim Camping in Italien kommt ziemlich schnell die Frage: Stellplatz, Mobilheim oder doch lieber Ferienwohnung?

⛺ Der Stellplatz – echtes Campinggefühl
Du reist mit eigenem Zelt, Van oder Wohnmobil an und nutzt einen klassischen Stellplatz.
Vorteile:
- maximale Freiheit
- echtes Outdoor-Feeling
- günstiger als Mobilheime
- flexibel bei Routenwechsel
Nachteile:
- wetterabhängig
- Sanitäranlagen werden geteilt
- mehr Vorbereitung nötig
Gerade im Süden Italiens stehen viele Plätze traumhaft direkt am Meer – dafür sind Ausstattung und Komfort teilweise einfacher.

🏠 Das Mobilheim – Komfort auf dem Campingplatz
Mobilheime (auch Bungalows oder Glamping-Unterkünfte) sind kleine, fest installierte Einheiten auf dem Platz – meist mit Küche, Bad und Terrasse.
Vorteile:
- eigenes Bad
- feste Betten
- ideal mit Kindern
- keine eigene Campingausrüstung nötig
Nachteile:
- deutlich teurer
- weniger Flexibilität
- Qualitätsunterschiede je nach Region
Im Norden Italiens sind viele Mobilheime modern und gut ausgestattet. Im Süden sind sie oft funktional und zweckmäßig – hier zahlt man eher für die Lage als für Luxus.
Ferienwohnung – Je nachdem die bessere Wahl?
Eine Ferienwohnung kann manchmal die bessere Wahl sein, wenn du mehr Komfort möchtest oder wenn Campingplätze in der Hauptsaison zu teuer sind. Gerade wenn du mit Hund reist oder viel Platz brauchst, lohnt sich der Vergleich. Passende Ferienwohnungen findest du zum Beispiel über BestFewo*.
| Unterkunft | Passt gut, wenn… |
|---|---|
| Stellplatz | du echtes Campinggefühl möchtest und eigene Ausrüstung dabei hast |
| Mobilheim | du Campingplatz-Atmosphäre mit mehr Komfort verbinden willst |
| Ferienwohnung | du mehr Platz, Ruhe oder Komfort suchst |
| Wohnmobil / Camper | du flexibel reisen und unterwegs mehrere Orte sehen möchtest |
Wir bauen gerade unseren eigenen Fiat Ducato Pumbaa zum Familiencamper aus. Dadurch schauen wir bei Campingplätzen inzwischen noch genauer hin: Wie groß sind die Stellplätze? Gibt es Schatten? Kommt man gut auf den Platz? Und funktioniert der Alltag dort auch mit Kind? Mehr zu unserem Ausbau findest du in unserem Fiat Ducato Camper-Ausbau.
Was Camping in Italien wirklich kostet
Camping in Italien ist nicht automatisch günstig. Das hängt extrem davon ab, wann du reist, wo du bist und ob du Stellplatz, Mobilheim oder Ferienwohnung buchst.
Ein Stellplatz ist meistens günstiger als ein Mobilheim. Aber in der Hauptsaison können auch Stellplätze direkt am Meer ordentlich teuer werden. Dazu kommen oft Strom, Kurtaxe, Hund, zusätzliche Personen, Strandliegen, Sprit, Maut, Einkäufe, Eis, Pizza und Ausflüge.
Bei Mobilheimen würden wir immer genau hinschauen. Ist die Klimaanlage im Preis enthalten? Kommen Endreinigung, Bettwäsche oder Handtücher noch dazu? Und sind die Bilder wirklich aktuell? Gerade im Süden kann die Lage traumhaft sein, während die Ausstattung eher einfach ist.
Für uns ist Camping in Italien deshalb nicht automatisch die günstigste Reiseform. Aber wenn Region, Platz und Erwartung passen, kann es ein richtig gutes Preis-Leistungs-Verhältnis haben. Mehr zu Campingkosten findest du in unserem Beitrag Was kostet ein Campingurlaub?.
Maut & Gebühren beim Camping in Italien
Wenn du mit Auto, Wohnmobil oder Camper nach Italien fährst, gehört die Anreise einfach dazu. Und ja, sie kann lang sein. Gerade mit Kind oder Hund würden wir die Strecke nicht unterschätzen.
Wir planen lieber realistisch und machen genug Pausen. Lieber kommen wir etwas später, aber entspannter an, als völlig fertig auf dem Campingplatz zu stehen. Besonders im Sommer können Stau, Hitze und volle Rastplätze schnell nerven.
Beim Thema Maut finden wir eine Mautbox richtig praktisch. Du musst nicht jedes Mal an der Mautstelle kramen, Karte suchen oder schauen, welche Spur jetzt die richtige ist. Gerade wenn hinten ein Kind sitzt, der Hund dabei ist oder es draußen heiß ist, ist alles angenehm, was die Fahrt einfacher macht.
Schau aber vorher genau, welche Mautbox für deine Strecke und deine Länder gilt. Mehr zur Planung findest du in unserem Beitrag zur Maut in Italien und in unseren allgemeinen Italien Reisetipps.
Diese kleinen Italien-Camping-Dinge sollte man vorher wissen
Es gibt so ein paar Dinge beim Camping in Italien, die klingen klein, machen vor Ort aber einen Unterschied.
Strom ist so ein Thema. Wir würden immer ein langes Stromkabel, einen CEE-Adapter und am besten auch eine Lösung für ältere Anschlüsse mitnehmen. Gerade auf einfacheren Plätzen liegt der Stromanschluss nicht immer direkt neben deinem Stellplatz.
Mittagsruhe solltest du auch auf dem Schirm haben. Auf vielen Campingplätzen ist mittags Ruhezeit, und teilweise ist die Schranke dann geschlossen. Wenn du anreisen oder abreisen willst, schau vorher unbedingt auf die Zeiten. Mit Kind, Hund und vollem Auto vor einer geschlossenen Schranke zu stehen, braucht wirklich niemand.
Und dann gibt es noch die Badekappenpflicht auf manchen Plätzen. Das ist so ein typisches Ding, das man vorher belächelt und vor Ort plötzlich doch braucht, weil das Kind in den Pool möchte. Also lieber kurz in die Platzregeln schauen oder einfach eine einpacken.
Packliste: Was du beim Campen in Italien brauchst
Beim Camping in Italien merkst du schnell, ob du gut vorbereitet bist. Gerade Hitze, Mücken, lange Autofahrten, einfache Stellplätze und längere Wege zum Stromanschluss können den Alltag beeinflussen.
Wichtig sind für uns vor allem CEE-Stecker*, langes Stromkabel, Sonnenschutz, Kühlbox, Mückenschutz, Taschenlampe, Wäscheleine, Spülschüssel, Reiseapotheke und genug Trinkflaschen.
Für den Campingalltag nehmen wir lieber praktische Dinge mit als zu viel Kram. Eine gute Lampe, ein funktionierender Kocher, eine Kühlmöglichkeit und ein bisschen Ordnung machen oft mehr aus als zehn Gadgets, die am Ende nur im Weg liegen.
Wenn du mit Kindern reist, denk zusätzlich an Snacks für die Fahrt, Beschäftigung, Sonnenhut, Wechselkleidung und Pausen. Mit Hund gehören EU-Heimtierausweis, Napf, Leine, Kühlmatte und eine kleine Hunde-Reiseapotheke dazu.
Unsere ausführlichen Übersichten findest du in den Packlisten für den Urlaub, in unserer Camping-Ausrüstung und in der Wohnmobil-Packliste. Wenn du direkt nach Ausrüstung stöbern möchtest, findest du bei Fritz Berger* viele Campingartikel und bei unseren Camping-Must-haves bei Amazon* eine praktische Übersicht.
Campingplätze in Italien finden und buchen
Wenn du einen Campingplatz in Italien suchst, würden wir nicht nur nach schönen Bildern gehen. Wichtig ist, ob der Platz zu deiner Reise passt: mit Kindern, mit Hund, mit Zelt, mit Wohnmobil oder mit Mobilheim.
Wir schauen immer auf Lage, Schatten, Bewertungen, Sanitäranlagen, Entfernung zum Strand oder Ort und darauf, ob der Platz zur Reisezeit wirklich Sinn ergibt. Ein Platz kann wunderschön aussehen, aber wenn er im Hochsommer keinen Schatten hat oder die Wege ewig lang sind, wird es schnell anstrengend.
Über camping.info* kannst du Campingplätze vergleichen und schauen, welche Plätze zu deiner Reisezeit, deinem Budget und deiner Art zu reisen passen. Für Ausflüge in der Umgebung nutzen wir gerne GetYourGuide*, wenn wir vorher schon sehen möchten, was man vor Ort machen kann.
FAQ: Häufige Fragen zum Campingurlaub in Italien
Welche Campingplätze in Italien eignen sich mit Kindern?
Wir würden mit Kindern besonders auf kurze Wege, Schatten, Spielmöglichkeiten und einen entspannten Strand achten. Flach abfallendes Wasser ist für uns ein großer Pluspunkt, weil der Strandtag dadurch einfach ruhiger wird. Unsere Erfahrungen findest du auch im Beitrag zu Campingplätzen in Italien mit Kindern.
Wo hat uns Camping in Italien besonders gut gefallen?
Besonders hängen geblieben sind bei uns der Gargano und Marina di Camerota im Cilento. Wir mögen dort die Mischung aus Meer, Natur, kleinen Orten und Campingplätzen, die nicht komplett künstlich wirken.
Ist Camping in Italien teuer?
Camping in Italien kann günstig sein, muss es aber nicht. Stellplätze sind meistens günstiger als Mobilheime, aber in der Hauptsaison steigen die Preise stark. Besonders direkt am Meer oder auf beliebten Plätzen solltest du vorher genau rechnen.
Was ist besser: Stellplatz oder Mobilheim?
Ein Stellplatz fühlt sich für uns mehr nach echtem Camping an. Ein Mobilheim ist bequemer, gerade mit Kindern, aber oft deutlich teurer. Wir würden immer schauen, was besser zu Budget, Komfortwunsch und Reisezeit passt.
Kann man in Italien mit Hund campen?
Ja, viele Campingplätze erlauben Hunde. Trotzdem solltest du Regeln, Zusatzkosten, Hundestrände, Leinenpflicht, Schatten und Temperaturen vorher prüfen. Gerade im Sommer kann es für Hunde sehr heiß werden.
Darf der Hund in Italien mit an den Strand?
Das ist je nach Ort, Strandabschnitt und Saison unterschiedlich. Manche Orte haben eigene Hundestrände, andere erlauben Hunde nur zu bestimmten Zeiten oder gar nicht. Wir würden immer beim Campingplatz oder beim Ort direkt nachfragen.
Braucht man für Italien eine Mautbox?
Du brauchst nicht zwingend eine Mautbox, aber sie kann die Fahrt deutlich entspannter machen. Gerade auf langen Strecken ist es praktisch, wenn du nicht an jeder Mautstelle neu zahlen musst. Wichtig ist nur, vorher zu prüfen, ob die Box für deine Strecke passt.
Was sollte man beim Camping in Italien unbedingt mitnehmen?
Für uns gehören langes Stromkabel, CEE-Adapter, Sonnenschutz, Kühlbox, Mückenschutz, Taschenlampe, Trinkflaschen und eine kleine Reiseapotheke dazu. Mit Kind und Hund kommen noch ein paar Extras dazu.
Worauf sollte man in Süditalien achten?
Süditalien ist wunderschön, aber nicht überall so modern und durchorganisiert wie der Norden. Wir würden besonders auf aktuelle Bilder, Bewertungen, Klimaanlage, Schatten und die genaue Lage achten. Dafür bekommst du oft mehr Atmosphäre und richtig schöne Lagen am Meer.
Fazit: Camping in Italien ist nicht perfekt — aber genau deshalb lieben wir es
Für uns lohnt sich Camping in Italien immer wieder. Nicht, weil alles perfekt ist, sondern weil es sich oft echter anfühlt als viele andere Urlaubsarten.
Du bist viel draußen, kommst schneller mit Menschen ins Gespräch, bist nah am Meer und hast dieses einfache Urlaubsgefühl, das wir am Camping so mögen. Morgens Espresso, tagsüber Strand, abends Pizza oder Gelato in der Stadt — mehr braucht es manchmal gar nicht.
Wichtig ist nur, dass deine Erwartungen passen. Wenn du Luxus suchst, ist vielleicht ein Hotel oder eine Ferienwohnung besser. Wenn du aber Meer, Atmosphäre, Campingalltag und echte Italienmomente suchst, kann Camping in Italien genau richtig sein.
Für uns bleibt Italien eines der schönsten Länder zum Campen. Besonders dann, wenn man nicht nur nach dem perfekten Platz sucht, sondern nach einem Ort, der sich für die eigene Reise richtig anfühlt.
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