Campinggrill für Zelt und Wohnmobil: Die besten Modelle im Vergleich

Campinggrill für Zelt und Wohnmobil: Welcher passt zu dir?

Camping und Grillen gehört für uns irgendwie zusammen. Abends vor dem Zelt, Wohnwagen oder Camper sitzen, etwas auf den Grill werfen und den Tag gemütlich ausklingen lassen – genau solche Abende mögen wir am Camping.

Aber welcher Campinggrill eignet sich für Zelt, Wohnmobil oder Camper?

Das hängt für uns vor allem davon ab, wie viel Platz vorhanden ist und wie ihr unterwegs seid. Beim Zelten möchten wir nicht noch einen riesigen Grill ins Auto quetschen. Im Wohnmobil oder Camper darf es dagegen etwas komfortabler sein.

Wir schauen uns deshalb drei unterschiedliche Campinggrills an und zeigen dir, worauf wir bei der Auswahl achten würden.

Kurzfassung: Campinggrills im Vergleich

ModellGut geeignet fürBesonderheit
Campingaz Party Grill 400 CVZelt & Auto-CampingGrill und Kocher kombinierbar
Burnhard JonesCamper, Van & Wohnmobil2 Brenner, zusammenklappbar
Enders Explorer IIWohnwagen & WohnmobilTisch- und Standgrill

Wenn wir mit Zelt und wenig Platz unterwegs wären, würden wir eher einen kompakten Grill wählen, den wir gleichzeitig zum Kochen nutzen können.

Für unseren Camper wäre uns dagegen eine etwas größere Grillfläche wichtiger. Schließlich müssen wir dort nicht mehr jedes Teil irgendwie zwischen Zelt, Taschen und Campingmöbel quetschen. 😄

Gasgrill beim Camping: Warum wir ihn praktisch finden

Für uns ist ein Gasgrill beim Camping eine ziemlich praktische Lösung.

Er ist schnell einsatzbereit, die Temperatur lässt sich regulieren und nach dem Essen muss man nicht erst darauf warten, dass die Kohle vollständig ausgekühlt ist.

Gerade wenn wir länger auf einem Campingplatz stehen, möchten wir außerdem nicht nur Würstchen grillen. Wir wollen genauso mal Gemüse, Fleisch oder etwas in einer Pfanne zubereiten.

Deshalb finden wir Modelle interessant, die Grillen und Kochen miteinander verbinden.

Wichtig ist allerdings: Vorher immer die Regeln des jeweiligen Campingplatzes prüfen. Je nach Platz, Region und aktueller Brandgefahr können bestimmte Grillarten eingeschränkt oder verboten sein.

1. Campingaz Party Grill 400 CV: Kompakt für Zelt und Auto

Der Campingaz Party Grill 400 CV ist vor allem interessant, wenn wenig Platz vorhanden ist.

Das gefällt uns für einen Zelturlaub besonders gut, weil wir nicht noch zusätzlich einen Grill und einen Campingkocher mitnehmen möchten.

Der Party Grill kann laut Hersteller mit verschiedenen Aufsätzen zum Grillen und Kochen verwendet werden und wird mit Campingaz-CV-Kartuschen betrieben.

Das gefällt uns daran:

  • relativ kompakt
  • Grill und Kocher kombinierbar
  • Kartuschenbetrieb
  • unterschiedliche Koch- und Grillmöglichkeiten
  • interessant für Zelturlaub und Auto-Camping

Das würden wir bedenken:

  • weniger Grillfläche als bei größeren Modellen
  • Kartuschensystem beachten
  • für größere Familien oder viel Grillgut eventuell zu klein

Für einen klassischen Zelturlaub würden wir uns so ein Modell auf jeden Fall genauer anschauen.

Gerade morgens schnell Wasser für Kaffee erhitzen und abends auf demselben Gerät grillen zu können, finden wir praktisch.

Edelstahl Campinggrill mit Gemüse und Würstchen vor einem Van beim Camping

2. Burnhard Jones: Mehr Grillfläche für Camper und Wohnmobil

Wenn etwas mehr Stauraum vorhanden ist, wird für uns ein Grill wie der Burnhard Jones interessanter.

Er besitzt zwei getrennt regelbare Brenner und lässt sich für den Transport zusammenklappen.

Genau das ist für einen Camper spannend: Wir möchten einen vernünftigen Grill haben, aber keinen riesigen Gartengrill durch Europa fahren. 😄

Das gefällt uns daran:

  • zwei Brenner
  • größere Grillfläche als bei kleinen Kartuschengrills
  • zusammenklappbar
  • Transporttasche
  • für unterschiedliche Speisen flexibler

Das würden wir bedenken:

  • benötigt mehr Stauraum
  • schwerer und größer als ein kleiner Campinggrill
  • für einen minimalistischen Zelturlaub wahrscheinlich mehr als nötig

Für unseren eigenen Camper wäre diese Größenordnung für uns interessanter als beim Zelten.

Zu dritt möchten wir genügend Grillfläche haben, gleichzeitig soll der Grill aber vernünftig verstaut werden können.

Schwarzer Enders Campinggrill auf Holztisch im Garten für Campingurlaub mit Van oder Wohnmobil

3. Enders Explorer II: Tisch- oder Standgrill

Der Enders Explorer II geht noch einmal etwas mehr in Richtung komfortables Camping.

Das Interessante daran ist für uns, dass er sowohl als Tischgrill als auch mit entsprechendem Gestell freistehend genutzt werden kann.

Laut Hersteller verfügt das Modell über zwei getrennt regelbare Brenner und bietet dadurch mehr Möglichkeiten als ein kleiner Ein-Brenner-Campinggrill.

Das gefällt uns daran:

  • zwei regelbare Brenner
  • größere Grillfläche
  • als Tisch- und Standgrill nutzbar
  • mehr Möglichkeiten beim Kochen und Grillen
  • interessant für längere Aufenthalte

Das würden wir bedenken:

  • braucht entsprechend mehr Stauraum
  • für einen kurzen Zelturlaub eher groß
  • Gasversorgung und benötigtes Zubehör vor dem Kauf prüfen

Für einen längeren Aufenthalt mit Wohnwagen, Wohnmobil oder Camper finden wir so ein Modell interessanter als für einen spontanen Wochenendtrip mit Zelt.

Gasgrill, Elektrogrill oder Holzkohle beim Camping?

Welche Grillart sinnvoll ist, hängt ebenfalls davon ab, wo und wie ihr campt.

Gasgrill

Gas finden wir für Camping besonders praktisch.

Der Grill ist schnell einsatzbereit, lässt sich regulieren und produziert keine glühende Holzkohle, die anschließend noch lange auskühlen muss.

Dafür muss natürlich die passende Gasversorgung mit.

Elektrogrill

Ein Elektrogrill kann angenehm unkompliziert sein, wenn am Stellplatz ein geeigneter Stromanschluss vorhanden ist.

Hier würden wir aber unbedingt vorher schauen, wie der Stellplatz abgesichert ist und welche Leistung der Grill benötigt.

Gerade auf Campingplätzen sollte man nicht automatisch davon ausgehen, dass jedes beliebige Elektrogerät problemlos betrieben werden kann.

Holzkohlegrill

Holzkohle hat natürlich dieses klassische Grillgefühl.

Beim Camping ist sie allerdings weniger flexibel. Je nach Campingplatz, Wetterlage und Brandgefahr kann Grillen mit offenem Feuer oder Holzkohle eingeschränkt oder verboten sein.

Deshalb gilt für uns unabhängig von der Grillart:

Vorher kurz die Regeln des Campingplatzes checken.

Worauf wir bei einem Campinggrill achten würden

Ein Campinggrill muss für uns nicht möglichst viele Funktionen haben.

Viel wichtiger ist, dass wir ihn unterwegs tatsächlich gerne benutzen.

Packmaß und Gewicht

Beim Zelturlaub spielt das eine größere Rolle als im Camper.

Trotzdem ist auch im Wohnmobil irgendwann jeder Stauraum voll. Wir würden deshalb immer schauen, wie groß der Grill im zusammengepackten Zustand ist.

Das ist teilweise wichtiger als die Maße im aufgebauten Zustand.

Grillfläche

Wir sind zu dritt unterwegs.

Deshalb brauchen wir keinen Grill für eine Gartenparty mit 15 Leuten – aber auch keinen winzigen Rost, auf den gleichzeitig zwei Würstchen passen. 😄

Für uns wäre eine Grillfläche interessant, auf der wir unser Essen möglichst gemeinsam zubereiten können.

Ein oder zwei Brenner?

Zwei getrennt regelbare Brenner bieten mehr Möglichkeiten.

So können unterschiedliche Temperaturbereiche genutzt werden und bei größeren Grills wird auch indirektes Grillen interessanter.

Für einen kleinen Zeltgrill muss das aber nicht unbedingt notwendig sein.

Deckel

Einen Deckel finden wir praktisch, würden ihn aber nicht zur absoluten Pflicht erklären.

Er schützt beispielsweise etwas vor Wind und erweitert je nach Grill die Möglichkeiten beim Garen.

Für uns wäre ein Deckel bei einem größeren Campinggrill deshalb ein Pluspunkt.

Reinigung

Das wäre für uns tatsächlich eines der wichtigsten Kriterien.

Zu Hause ist Grill reinigen schon nicht gerade unsere Lieblingsbeschäftigung. Auf einem Campingplatz wird es garantiert nicht schöner. 😄

Deshalb würden wir darauf achten, dass Grillrost, Fettauffangschale und andere verschmutzte Teile möglichst unkompliziert herausgenommen und gereinigt werden können.

Gasversorgung

Vor dem Kauf würden wir außerdem genau schauen, womit der Grill betrieben wird:

  • Schraubkartusche
  • herstellerspezifische Kartusche
  • Gasflasche
  • mehrere Möglichkeiten mit Adapter

Für kurze Trips können kleine Kartuschen praktisch sein.

Bei längeren Aufenthalten kann eine größere Gasversorgung sinnvoller sein – vor allem, wenn ohnehin bereits Gas zum Kochen oder für andere Geräte vorhanden ist.

Was braucht man zusätzlich zum Campinggrill?

Je nach Modell packen wir beziehungsweise würden wir noch ein paar Kleinigkeiten ein:

  • Grillzange
  • Gasflasche oder passende Kartusche
  • Feuerzeug, falls erforderlich
  • Grillbürste oder Reinigungsschwamm
  • Küchenrolle
  • Müllbeutel
  • Campinggeschirr
  • hitzebeständige Unterlage, wenn benötigt
  • kleine Box für Grillzubehör

Wenn ihr häufiger draußen kocht, kann außerdem eine faltbare Campingküche ziemlich praktisch sein. Dort lassen sich Grillzubehör, Geschirr und Lebensmittel deutlich ordentlicher verstauen.

Weitere Sachen, die bei uns beim Camping mitkommen, findest du in unserer Campingausrüstung.

Welcher Campinggrill passt zu welcher Reise?

Wenn wir die drei Modelle ganz einfach einordnen müssten:

Zelten und wenig Stauraum:
Campingaz Party Grill 400 CV – kompakt und gleichzeitig zum Kochen nutzbar.

Camper oder Van:
Burnhard Jones – mehr Grillfläche und zwei Brenner, trotzdem zusammenklappbar.

Wohnwagen, Wohnmobil oder längerer Aufenthalt:
Enders Explorer II – wenn etwas mehr Platz vorhanden ist und mehr Komfort gewünscht wird.

Das bedeutet natürlich nicht, dass ein Grill ausschließlich für diese Reiseart funktioniert.

Es hilft aber dabei, die Auswahl einzugrenzen.

FAQ – Campinggrill für Zelt und Wohnmobil

Was ist besser beim Camping: Gasgrill, Elektrogrill oder Holzkohlegrill?

Für die meisten Campingurlaube ist ein Gasgrill besonders praktisch, weil er schnell einsatzbereit ist, wenig raucht und sich gut regulieren lässt. Elektrogrills funktionieren nur, wenn am Stellplatz genug Strom vorhanden ist. Holzkohlegrills sind gemütlich, aber auf vielen Campingplätzen wegen Rauch, Funkenflug oder Trockenheit eingeschränkt.

Worauf sollte man beim Kauf eines Campinggrills achten?

Achte beim Campinggrill auf Packmaß, Gewicht, Grillfläche, Gasanschluss, Reinigung, Standfestigkeit, Deckel, Zubehör und darauf, ob der Grill zu deiner Reiseart passt. Für Zelturlaub zählt eher Flexibilität. Für Van, Wohnwagen und Wohnmobil ist Komfort wichtiger.
Weitere Ausrüstung findest du hier: Camping Ausrüstung.

Was braucht man zusätzlich zum Campinggrill?

Zusätzlich zum Campinggrill sind Grillzange, Feuerzeug oder Anzünder, Gaskartusche oder Gasflasche, hitzefeste Unterlage, Reinigungsbürste, Müllbeutel, Campinggeschirr und eventuell eine faltbare Campingküche praktisch.
Für mehr Ordnung beim Kochen schau hier: Faltbare Campingküche.

Fazit: Welcher Campinggrill wäre unserer?

Den einen besten Campinggrill gibt es für uns nicht.

Beim Zelten würden wir möglichst kompakt denken. Da gefällt uns die Idee des Campingaz Party Grill 400 CV, weil Grill und Kocher miteinander kombiniert werden.

Für unseren Camper würden wir dagegen eher in Richtung Burnhard Jones oder eines vergleichbaren kompakten Zwei-Brenner-Grills schauen. Wir haben dort mehr Stauraum und möchten auch bei längeren Reisen vernünftig draußen kochen und grillen können.

Der Enders Explorer II wird interessant, wenn noch etwas mehr Platz vorhanden ist und der Grill häufiger genutzt werden soll.

Am Ende würden wir deshalb nicht danach kaufen, welcher Grill irgendwo als „der beste Campinggrill“ bezeichnet wird.

Wir würden den nehmen, der zu unserem Platz, unserer Art zu reisen und dem passt, was wir unterwegs tatsächlich damit machen möchten.

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