Die schönsten Strände auf Teneriffa – schwarze Sandstrände & unsere Tipps
Teneriffa ist eine Vulkaninsel – und genau das sieht man auch an vielen Stränden. Statt nur hellem Sand findest du hier schwarze Vulkanstrände, wilde Küsten, kleine Buchten und gleichzeitig einige helle Sandstrände mit ruhigem Wasser.
Wir waren mit unserem Sohn auf Teneriffa unterwegs und haben uns verschiedene Strände und Küstenabschnitte angesehen. Besonders die schwarzen Strände auf Teneriffa haben uns richtig gut gefallen. Was wir vorher allerdings nicht gedacht hätten: Der schwarze Sand klebt gefühlt noch viel hartnäckiger an der Haut als normaler heller Sand. 😄 Nach einem Strandtag hatten wir ihn wirklich überall.
In diesem Beitrag zeigen wir dir einige der schönsten Strände auf Teneriffa und welche davon wir für Familien, zum Baden oder einfach wegen der Landschaft empfehlen würden.
Inhaltsverzeichnis
Die schönsten Strände auf Teneriffa im Überblick
| Strand | Region | Besonders schön für |
|---|---|---|
| Playa de Las Teresitas | Nordosten | Familien & ruhiges Wasser |
| Playa Jardín | Norden | schwarzer Vulkansand |
| Playa de Benijo | Nordosten | wilde Natur & Landschaft |
| Playa del Duque | Süden | Strand & Promenade |
| Playa de Las Vistas | Süden | Familien & Infrastruktur |
| Playa de El Médano | Südosten | Surfen & lockere Atmosphäre |
| Playa de Fañabé | Süden | klassischer Strandurlaub |

Playa de Las Teresitas: Heller Sand und Palmen
Die Playa de Las Teresitas liegt bei San Andrés im Nordosten Teneriffas und gehört zu den bekanntesten Stränden der Insel.
Nachdem wir auf Teneriffa so viele dunkle Vulkanlandschaften gesehen hatten, war der Strand ein schöner Kontrast: heller Sand, Palmen und vergleichsweise ruhiges Wasser. Durch den Wellenbrecher ist das Meer geschützt und der Strand eignet sich dadurch auch gut für Familien.
Direkt am Strand gibt es außerdem Duschen, Toiletten und kleine Möglichkeiten für Essen und Getränke.
Uns hat Las Teresitas gerade deshalb gefallen, weil der Strand so anders aussieht als viele der typischen schwarzen Strände Teneriffas.

Playa Jardín: Schwarzer Vulkansand in Puerto de la Cruz
Die Playa Jardín liegt in Puerto de la Cruz und sieht schon wieder komplett anders aus.
Hier findest du schwarzen Vulkansand, Palmen und viel Grün. Genau diese dunklen Strände haben uns auf Teneriffa besonders gut gefallen, weil sie einfach perfekt zur Vulkaninsel passen.
Eine Sache hat uns allerdings überrascht: Der schwarze Sand klebt richtig schön an der Haut. 😄 Gefühlt noch mehr als heller Sand. Das war uns vorher überhaupt nicht bewusst.
Im Norden kann das Meer außerdem etwas rauer sein. Deshalb würden wir vor dem Baden immer auf die aktuellen Bedingungen und Flaggen achten.
Aber selbst wenn du nicht ins Wasser gehst, lohnt sich Playa Jardín für einen Spaziergang entlang der Küste.

Playa de Benijo: Wilder Strand im Anaga-Gebirge
Wenn du einen Strand suchst, der so gar nichts mit einem klassischen Ferienstrand zu tun hat, ist die Playa de Benijo spannend.
Sie liegt im Anaga-Gebirge und ist von schwarzem Vulkansand, Felsen und einer richtig wilden Küstenlandschaft umgeben. Gerade diese Kulisse macht den Strand besonders.
Für einen entspannten Badetag mit Kind würden wir allerdings eher einen anderen Strand wählen. Die Brandung und Strömung können hier kräftig sein.
Zum Anschauen, Spazieren und Genießen der Landschaft würden wir aber sofort wieder hinfahren. Genau solche Küsten zeigen für uns eine der schönsten Seiten Teneriffas.

Playa del Duque: Gepflegter Strand im Süden
Die Playa del Duque liegt an der Costa Adeje im Süden Teneriffas und ist deutlich klassischer.
Hier findest du helleren Sand, eine gepflegte Promenade sowie Restaurants und Cafés. Auch Liegen und Sonnenschirme können gemietet werden.
Wenn du einfach einen entspannten Strandtag verbringen und alles in der Nähe haben möchtest, ist das praktisch.
Uns persönlich haben auf Teneriffa allerdings gerade die etwas ungewöhnlicheren schwarzen Strände mehr beeindruckt. Playa del Duque ist schön – aber die Vulkanstrände sind einfach etwas, das wir viel stärker mit Teneriffa verbinden.

Playa de Las Vistas: Gut für Familien
Die Playa de Las Vistas liegt bei Los Cristianos und gehört zu den großen Stränden im Süden.
Das Wasser ist durch die geschützte Lage meist ruhiger, der Einstieg flach und direkt hinter dem Strand verläuft eine lange Promenade mit Restaurants, Cafés und Geschäften.
Gerade wenn du mit Kindern unterwegs bist, ist das angenehm. Toiletten, Essen und andere Dinge sind schnell erreichbar und du musst für einen Strandtag nicht viel organisieren.
Dafür ist Las Vistas natürlich kein einsamer Naturstrand. Hier ist deutlich mehr los.

Playa de El Médano: Surfer-Atmosphäre im Süden
El Médano wollten wir uns während unserer Reise unbedingt anschauen, weil der Ort für seine Surf- und Kitesurf-Szene bekannt ist.
Wir waren dort mit unserem Sohn und haben uns den Surfspot angesehen und den Surfern auf dem Wasser zugeschaut. Schon dadurch hatte der Stopp für uns etwas ganz anderes als ein normaler Strandtag.
Der Ort wirkt locker und weniger schick als einige der bekannten Ferienorte rund um Costa Adeje. An der Promenade gibt es Cafés, Restaurants, kleine Bars und Surfshops.
Direkt an der Küste liegt außerdem die Montaña Roja, die schon von weitem auffällt und eine richtig schöne Kulisse bildet.
Auch wenn du selbst überhaupt nicht surfst, würden wir El Médano deshalb für einen Abstecher empfehlen.

Playa de Fañabé: Klassischer Urlaubsstrand
Die Playa de Fañabé liegt ebenfalls an der Costa Adeje und ist ein typischer Strand für einen klassischen Urlaubstag.
Du findest dort eine große Promenade, Restaurants, Cafés, Liegen, Sonnenschirme und verschiedene Wassersportangebote. Durch Wellenbrecher ist das Wasser häufig relativ ruhig.
Gerade mit Kindern ist die gute Infrastruktur praktisch.
Wenn du dagegen möglichst viel von der ursprünglichen Vulkanlandschaft Teneriffas sehen möchtest, würden wir zusätzlich unbedingt einen der schwarzen Strände einplanen.
Norden oder Süden: Wo sind die schöneren Strände?
Das hängt ziemlich davon ab, was du suchst.
| Süden | Norden |
|---|---|
| mehr klassische Badeorte | mehr wilde Küsten |
| viel Infrastruktur | mehr Natur |
| häufiger geschützte Buchten | häufiger stärkere Brandung |
| praktisch mit Kindern | viele schwarze Vulkanstrände |
Für einen klassischen Strandurlaub mit Kind ist der Süden häufig unkomplizierter.
Wenn du aber gerade wegen der Landschaft nach Teneriffa kommst, würden wir uns auch die Strände im Norden und Westen anschauen. Uns haben gerade die schwarzen Strände richtig gut gefallen.
Wenn du noch überlegst, wo du auf der Insel wohnen möchtest, findest du in Teneriffa Norden oder Süden unseren ausführlichen Vergleich.
Welche Strände auf Teneriffa eignen sich mit Kindern?
Wir waren selbst mit unserem Sohn auf Teneriffa unterwegs und würden bei einem Strandtag mit Kind vor allem auf ruhigeres Wasser, einen flachen Einstieg und etwas Infrastruktur achten.
Dafür sind beispielsweise Playa de Las Teresitas, Playa de Las Vistas und Playa de Fañabé interessant.
Bei wilden Stränden wie Benijo steht dagegen eher die Landschaft im Vordergrund. Dort würden wir mit Kind nicht einfach davon ausgehen, dass man problemlos baden kann.
Grundsätzlich fanden wir es schön, während unseres Urlaubs abzuwechseln: mal einen richtigen Strandtag und mal nur einen kurzen Stopp an einer besonderen Küste.
Weitere Ideen für euren Familienurlaub findest du in Teneriffa mit Kindern.
Unser Tipp: Nicht nur einen Strand besuchen
Wenn du einen Mietwagen hast, würden wir uns auf Teneriffa nicht auf einen einzigen Strand festlegen.
Genau die Unterschiede haben uns gefallen. An einem Tag stehst du an einem hellen Sandstrand mit Palmen, an einem anderen vor schwarzem Vulkansand und Felsen – und in El Médano schaust du den Surfern zu.
Wir hatten während unserer Reise einen Mietwagen und fanden es gerade mit unserem Sohn angenehm, solche Stopps einfach spontan einbauen zu können.
Unsere Erfahrungen dazu findest du in Mietwagen auf Teneriffa – lohnt sich ein Auto wirklich?.
Fazit: Welche Strände auf Teneriffa haben uns am besten gefallen?
Die Strände auf Teneriffa sind genauso abwechslungsreich wie die restliche Insel.
Du findest helle Familienstrände, lebhafte Urlaubsstrände, Surfspots und wilde schwarze Vulkanstrände.
Uns persönlich haben gerade die schwarzen Strände besonders gut gefallen, weil sie so typisch für Teneriffa sind. Dass der Sand anschließend gefühlt noch drei Tage an einem klebt, hatten wir vorher allerdings nicht auf dem Schirm. 😄
Aber auch Las Teresitas mit seinem hellen Sand und El Médano mit seiner Surfer-Atmosphäre haben uns gefallen.
Wenn wir noch einmal nach Teneriffa reisen, würden wir es deshalb genauso machen: nicht nach dem einen schönsten Strand suchen, sondern verschiedene Küsten der Insel anschauen.
Häufige Fragen zu den Stränden auf Teneriffa
Gibt es auf Teneriffa schwarze Strände?
Ja. Durch den vulkanischen Ursprung der Insel gibt es auf Teneriffa mehrere Strände mit schwarzem Vulkansand. Dazu gehören unter anderem Playa Jardín und Playa de Benijo.
Wo sind die schönsten Strände auf Teneriffa?
Das hängt davon ab, was du suchst. Für uns gehören die schwarzen Vulkanstrände zu den schönsten. Für einen klassischen Badetag mit ruhigerem Wasser sind dagegen Strände wie Las Teresitas oder Las Vistas interessant.
Welche Strände auf Teneriffa eignen sich mit Kindern?
Playa de Las Teresitas, Playa de Las Vistas und Playa de Fañabé bieten vergleichsweise viel Infrastruktur und häufig ruhigere Badebedingungen. Die Bedingungen vor Ort solltest du trotzdem immer aktuell prüfen.
Gibt es auf Teneriffa auch helle Sandstrände?
Ja. Nicht alle Strände Teneriffas sind schwarz. Die Playa de Las Teresitas ist beispielsweise für ihren hellen Sand bekannt.
Sind die Strände im Norden oder Süden Teneriffas schöner?
Für klassischen Badeurlaub ist der Süden häufig praktischer. Im Norden findest du dagegen viele wildere Küsten und schwarze Vulkanstrände. Uns haben gerade diese landschaftlich besonders gut gefallen.
Lohnt sich El Médano, wenn man nicht surft?
Für uns ja. Wir sind selbst nicht zum Surfen hingefahren, sondern haben uns den Surfspot angesehen und den Surfern zugeschaut. Die lockere Atmosphäre des Ortes hat uns trotzdem gefallen.et, entdeckt oft völlig unterschiedliche Küstenlandschaften.
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