Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa

Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa: Unsere schönsten Orte & Highlights

Teneriffa hat uns vor allem deshalb so gut gefallen, weil die Insel unglaublich abwechslungsreich ist. Vulkanlandschaften, schwarze Strände, grüne Berge, kleine Orte und Steilküsten liegen teilweise gar nicht weit voneinander entfernt.

Wir waren selbst mit unserem Sohn auf Teneriffa unterwegs und haben ziemlich viel von der Insel gesehen. Wir waren auf dem Teide, in Masca, im Anaga-Gebirge, beim Whale Watching vor Los Gigantes, im Loro Parque, an den Naturbecken im Norden und am Surfspot von El Médano.

Hier zeigen wir dir die Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa, die uns besonders gefallen haben und welche Orte wir bei einer Reise auf die Insel empfehlen würden.

Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa im Überblick

SehenswürdigkeitRegionBesonders schön für
Teide NationalparkInselzentrumVulkanlandschaft & Aussicht
Anaga-GebirgeNordostenNatur & Wandern
MascaWestenBerge & spektakuläre Straßen
Los GigantesWestenSteilküste & Whale Watching
Loro ParquePuerto de la CruzFamilienausflug
NaturpoolsNordenBaden & Vulkanlandschaft
El MédanoSüdostenSurfen & entspannter Küstenort
Drago MilenarioIcod de los Vinosberühmter Drachenbaum
Schwarze Strändeverschiedene Regionentypische Vulkanstrände
La LagunaNordostenAltstadt & Kultur

Teide Nationalpark: Unser Highlight mit Kind

Der Teide Nationalpark gehört für uns ganz klar zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten Teneriffas.

Mitten im Nationalpark erhebt sich der 3.715 Meter hohe Teide, der höchste Berg Spaniens. Schon die Fahrt nach oben verändert die Landschaft komplett. Irgendwann ist von Palmen und Küste kaum noch etwas zu sehen und rundherum liegen Lavafelder, Felsen und eine fast unwirkliche Vulkanlandschaft.

Wir waren gemeinsam mit unserem Sohn dort und sind mit der Seilbahn nach oben gefahren.

An diesem Tag hatten wir richtig Glück mit dem Wetter. Die Sicht war so klar, dass wir von oben sogar andere Kanareninseln am Horizont sehen konnten. Das war eines unserer schönsten Erlebnisse auf Teneriffa.

Wenn du mehr über Seilbahn, Aussicht und unseren Ausflug wissen möchtest, findest du alles in unserem Beitrag Teide Nationalpark auf Teneriffa.

Anaga Gebirge  Im Nordosten Teneriffas liegt das Anaga Gebirge, eine der ursprünglichsten Regionen der Insel.

Anaga-Gebirge: Teneriffas grüne Seite

Das Anaga-Gebirge fühlt sich komplett anders an als viele Regionen im Süden der Insel.

Hier erwarten dich grüne Berge, Lorbeerwälder, kurvige Straßen und immer wieder Ausblicke Richtung Atlantik.

Wir waren selbst dort unterwegs und gerade dieser starke Kontrast zum Teide hat uns gefallen. Auf einer relativ kleinen Insel kannst du an einem Tag durch eine karge Vulkanlandschaft fahren und kurz darauf mitten in dichtem Grün stehen.

Wenn du Natur magst, würden wir Anaga auf jeden Fall einplanen.

Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa

Masca: Bergdorf und spektakuläre Landschaft

Auch Masca haben wir gemeinsam mit unserem Sohn besucht.

Schon die Fahrt dorthin ist ein Erlebnis. Die Straße führt durch die Berge und über viele enge Kurven, während sich immer wieder tolle Aussichten auf das Teno-Gebirge öffnen.

Wir waren auch in der Masca-Schlucht unterwegs und fanden die Landschaft dort richtig beeindruckend.

Wenn du die eigentliche Schluchtenwanderung planst, solltest du vorher die aktuellen Zugangs- und Reservierungsregeln prüfen. Diese können sich ändern.

Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa

Los Gigantes: Whale Watching vor den Steilklippen

Los Gigantes war für uns gleich aus zwei Gründen ein Highlight.

Zum einen sind die riesigen Felswände an der Westküste schon vom Land aus beeindruckend. Noch besser fanden wir sie aber vom Wasser.

Wir haben dort eine Whale-Watching-Tour gemacht und konnten die Küste vom Boot aus erleben. Die Kombination aus Meer, Walen und den riesigen Felswänden im Hintergrund war für uns einer der schönsten Ausflüge der Reise.

Da unsere Unterkunft in Playa de la Arena lag, waren wir außerdem schnell in Los Gigantes.

Loro Parque: Unser Familienausflug

Den Loro Parque in Puerto de la Cruz haben wir ebenfalls mit unserem Sohn besucht.

Für uns war er damals ein richtig guter Familienausflug und deutlich interessanter als ein normaler Tag am Pool.

Wenn du mit Kindern auf Teneriffa unterwegs bist, gehört der Park zu den bekanntesten Ausflugszielen im Norden.

Welche Attraktionen sich für euch eignen, hängt natürlich stark vom Alter und von den Interessen eurer Kinder ab.

Siam Park oder Siam Mall mit kleineren Kindern?

Den Siam Park hatten wir uns bei unserer Reise ebenfalls angeschaut. Für unseren Sohn lohnte sich der Wasserpark zu diesem Zeitpunkt vom Alter her allerdings noch nicht wirklich.

Deshalb haben wir ihn damals ausgelassen.

Direkt in der Nähe liegt die Siam Mall, ein großes Einkaufszentrum mit vielen Geschäften, in dem du unter anderem Kleidung kaufen kannst. Dort waren wir stattdessen unterwegs.

Wenn euer Kind älter ist und große Wasserrutschen liebt, kann der Siam Park natürlich wesentlich interessanter sein.

Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa Naturbecken

Naturpools im Norden Teneriffas

Was wir auf Teneriffa ebenfalls richtig schön fanden, waren die natürlichen Meerwasserbecken im Norden.

Die Pools liegen teilweise direkt zwischen dunklem Vulkangestein und sehen dadurch komplett anders aus als ein klassischer Hotelpool.

Gerade diese Mischung aus schwarzem Gestein, Atlantik und natürlichem Wasser gehört für uns zur typischen Landschaft Teneriffas.

Wenn du durch den Norden fährst, würden wir solche Naturbecken auf jeden Fall in die Route einbauen.

Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa schwarze strände

Schwarze Strände auf Teneriffa

Teneriffas schwarze Vulkanstrände haben uns ebenfalls richtig gut gefallen.

Sie wirken zunächst ungewohnt, wenn man klassische helle Sandstrände gewohnt ist, passen aber unglaublich gut zur Vulkanlandschaft der Insel.

Gerade zusammen mit den Bergen und dem Atlantik sehen die Strände auf Teneriffa teilweise richtig spektakulär aus.

Unsere Auswahl findest du ausführlicher in Die schönsten Strände auf Teneriffa.

El Médano: Surfer beobachten am Meer

Auch El Médano im Südosten haben wir besucht.

Der Ort ist besonders bei Wind- und Kitesurfern bekannt. Wir haben uns dort den Surfspot angesehen und einfach eine Zeit lang das Geschehen auf dem Wasser beobachtet.

El Médano hat dadurch eine ganz andere Atmosphäre als die großen Ferienorte rund um Costa Adeje oder Playa de las Américas.

Wenn du Surfen magst oder einfach mal einen etwas anderen Küstenort sehen möchtest, lohnt sich ein Abstecher.

Playa de las Américas: Promenade und Urlaubstrubel

Auch Playa de las Américas haben wir uns angesehen.

Hier bekommst du genau die andere Seite Teneriffas: viele Hotels, Restaurants, Geschäfte und eine lebhafte Promenade.

Für uns war es interessant, die Gegend einmal gesehen zu haben. Dauerhaft wohnen müssten wir persönlich dort aber nicht unbedingt – wir mochten unsere ruhigere Ecke im Westen lieber.

Gerade diese Unterschiede machen Teneriffa aber spannend.

Drago Milenario: Der berühmte Drachenbaum

Ein weiteres bekanntes Wahrzeichen Teneriffas ist der Drago Milenario in Icod de los Vinos.

Der riesige Drachenbaum gehört zu den bekanntesten Naturdenkmälern der Insel und ist schon wegen seiner ungewöhnlichen Form sehenswert.

Wenn du sowieso im Norden beziehungsweise Nordwesten unterwegs bist, lässt sich der Drachenbaum gut mit weiteren Stopps in dieser Region verbinden.

La Laguna  Die Stadt San Cristóbal de La Laguna gehört zu den kulturellen Highlights Teneriffas. Die historische Altstadt wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

La Laguna: Historische Altstadt statt Strand

San Cristóbal de La Laguna zeigt noch einmal eine ganz andere Seite Teneriffas.

Die historische Altstadt gehört zum UNESCO-Welterbe und ist bekannt für ihre bunten Häuser, traditionellen Gebäude und kleinen Gassen.

Wenn du zwischen den ganzen Naturhighlights auch eine Stadt besuchen möchtest, ist La Laguna eine schöne Abwechslung.

Mehr Städte und Küstenorte findest du in unserem Beitrag über die schönsten Orte auf Teneriffa.

Unsere liebsten Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa

Wenn wir aus allem auswählen müssten, wären unsere persönlichen Highlights:

  • Teide – wegen unserer unglaublichen Sicht von oben
  • Los Gigantes – vor allem wegen des Whale Watchings
  • Masca – wegen der Berglandschaft
  • Anaga – weil es sich wie eine völlig andere Insel anfühlt
  • schwarze Strände und Naturpools – weil sie einfach typisch Teneriffa sind

Mit unserem Sohn fanden wir außerdem den Loro Parque sehr schön.

Für uns hat sich deshalb auch der Mietwagen richtig gelohnt. Ohne Auto hätten wir deutlich weniger von diesen unterschiedlichen Regionen gesehen.

Mehr dazu findest du in Mietwagen auf Teneriffa – lohnt sich ein Auto wirklich?.

Fazit: Welche Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa lohnen sich?

Was uns an Teneriffa besonders gefallen hat, war nicht eine einzelne Sehenswürdigkeit, sondern die Abwechslung.

Wir standen mit unserem Sohn oben auf dem Teide und konnten andere Kanareninseln sehen, waren wenig später in grünen Berglandschaften unterwegs, haben vor Los Gigantes Wale beobachtet und schwarze Vulkanstrände und Naturbecken besucht.

Genau deshalb würden wir bei einer Teneriffa-Reise nicht nur am Hotel bleiben.

Wenn du einen Mietwagen hast und mehrere Tage Zeit mitbringst, kannst du auf der Insel unglaublich unterschiedliche Landschaften und Orte miteinander verbinden.

Und genau das war für uns das Schönste an Teneriffa.

Häufige Fragen zu Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa

Was muss man auf Teneriffa unbedingt gesehen haben?

Für uns gehören der Teide Nationalpark, Los Gigantes, Masca und das Anaga-Gebirge zu den Highlights. Dazu würden wir mindestens einen schwarzen Vulkanstrand oder einen Naturpool besuchen.

Welche Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa eignen sich mit Kindern?

Wir waren mit unserem Sohn unter anderem auf dem Teide, in Masca, im Anaga-Gebirge, beim Whale Watching und im Loro Parque. Was gut passt, hängt natürlich auch vom Alter des Kindes ab.

Lohnt sich Whale Watching auf Teneriffa?

Uns hat die Whale-Watching-Tour vor Los Gigantes sehr gut gefallen. Zusätzlich zu den Tieren war schon der Blick vom Wasser auf die gewaltigen Felswände ein Erlebnis.

Braucht man für Teneriffas Sehenswürdigkeiten einen Mietwagen?

Nicht zwingend. Wir fanden einen Mietwagen aber sehr praktisch, weil viele Sehenswürdigkeiten über die Insel verteilt liegen und wir mit unserem Sohn flexibel unterwegs sein konnten.

Welche Seite Teneriffas hat die meisten Sehenswürdigkeiten?

Spannende Ausflugsziele findest du auf der ganzen Insel. Der Norden ist grüner und bietet viele historische Orte, während Westen und Inselzentrum mit Los Gigantes, Masca und dem Teide einige unserer persönlichen Highlights bieten.

Mehr Teneriffa-Tipps für deine Reiseplanung

Wenn du deine Reise nach Teneriffa planst, findest du hier passende Beiträge zur Insel, praktische Packlisten und unsere Reisetagebücher.

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